Neuzugang als Sorgenkind Darum bereitet Gladbachs Millionen-Transfer Kopfzerbrechen
Shuto Machino kommt bei Borussia Mönchengladbach noch nicht so richtig auf die Beine.
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Große Hoffnungen begleiteten den Wechsel von Shuto Machino (26) im Sommer. Für den Stürmer von Holstein Kiel legte Borussia Mönchengladbach vor der Spielzeit stattliche acht Millionen Euro auf den Tisch, der Erwartungsdruck auf den Japaner war entsprechend hoch.
Mit elf Toren für den Absteiger in der vergangenen Saison lieferte Machino auch die nötigen Referenzen, aber am Niederrhein findet der Stürmer einfach nicht zu seiner Form. Wirklich eingebunden ins Spiel der Fohlenelf wirkt er auch nach über einem halben Jahr nicht.
Shuto Machino fehlt es an Speed – und an Spielglück
Seine bisherige Leistungsübersicht liest sich enttäuschend: Machino stand in den 19 absolvierten Partien der Liga lediglich sechsmal in der Anfangsformation, plagte sich zudem am Anfang mit einer hartnäckigen Verletzung herum.
Drei Treffer konnte er zwar verbuchen, doch jeden einzelnen davon erzielte er nach einer Einwechslung und keiner war wirklich entscheidend für den Spielausgang. Darunter fielen das Tor zum 3:0 während des 4:0-Triumphs bei St. Pauli, der Treffer zum 3:0 beim klaren 3:0-Sieg in Heidenheim sowie das Trosttor beim 1:5-Debakel in Hoffenheim.
Seine Gelegenheit in der Startelf konnte er auch am letzten Samstag bei der 0:3-Niederlage zu Hause gegen den VfB Stuttgart nicht ergreifen, agierte unauffällig mit lediglich 38 Ballberührungen und schoss zweimal am Kasten vorbei.
Viele seiner Aktionen wirkten dabei unglücklich und überhastet. Je weiter weg vom Tor er in Szene gesetzt wird, desto weniger vielversprechend wirken die Szenen. So war er auf der Außenbahn gegen Stuttgart komplett wirkungslos.
Was bei Machino laut „Bild“ besonders ins Auge sticht, ist ein massives Manko: sein Tempo. Sein in dieser Spielzeit gemessener Höchstwert von 32,24 km/h befördert ihn in der Bundesliga-Rangliste nur auf Platz 274. Diese Geschwindigkeit teilt er sich mit keinem Geringeren als Bayern-Superstar Harry Kane.
Ein direkter Vergleich mit anderen Angreifern fällt schonungslos aus. Selbst Haris Tabakovic (31), der nicht gerade für seine Sprintfähigkeiten bekannt ist, erreicht mit 33,9 km/h (Rang 107) einen klar besseren Wert. Sein Teamkollege im Angriff, Franck Honorat (29), bewegt sich mit einer Spitzengeschwindigkeit von 34,92 km/h (Rang 32) in komplett anderen Sphären.
Dieses Tempodefizit dürfte auch einer der ausschlaggebenden Punkte gewesen sein, weshalb Sportchef Rouven Schröder (50) in der Winterpause personell nachjustierte und Alejo Sarco (20) holte.
Obwohl der Argentinier für die Fohlenelf und davor für Leverkusen zusammengerechnet nur vier Mal kurz in der Bundesliga zum Einsatz kam, hat er in Sachen Geschwindigkeit mit 33,79 km/h eine Duftmarke hinterlassen. Es ist anzunehmen, dass er diesen Wert bei mehr Spielzeit noch steigern wird. (red)
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