Die Zeichen stehen auf Trennung! Wer kommt für Elvedi? Die Gerüchteküche brodelt.
Elvedi-Abschied so gut wie durchDiese Namen kursieren als Nachfolger am Niederrhein

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Nico Elvedi im Zweikampf mit Dortmunds Serhou Guirassy.
Es sieht ganz nach einem Ende der Ära von Nico Elvedi (29) bei Borussia Mönchengladbach aus. Nach elf gemeinsamen Jahren steht die Trennung bevor. Ein klares Zeichen war sein Fehlen im Kader während des 2:1-Sieges über Aston Villa am Samstag.
Der Verteidiger soll kurz vor einem Transfer zu Leeds United stehen. Sportdirektor Rouven Schröder (50) äußerte sich nach dem Spiel vielsagend: „Wir sind auf einem guten Weg, dass Nico uns verlässt, es ist aber noch nichts fix.“
„Er ist wirklich eine Bank bei uns, das ist erst einmal ein Brett“
Coach Eugen Polanski (40) bedauert den nahenden Transfer sehr: „Er ist wirklich eine Bank bei uns, das ist erst einmal ein Brett.“ Trotzdem möchte der Klub dem langjährigen Profi keine Steine in den Weg legen.
Die erwartete Einnahme von circa 10 Millionen Euro wird umgehend für Ersatz genutzt, wie Schröder verdeutlicht: „Am Ende des Tages ist klar, dass wir noch einen Innenverteidiger holen müssen, wenn Nico geht.“ Das berichtet „bild.de“.
Die Fahndung nach einem neuen Abwehrchef läuft mit Hochdruck. Zwei Namen, die kürzlich die Runde machten, können aber schon gestrichen werden: Karim Sow (23, FC Lausanne-Sport) und Nahuel Herrera (21, Penarol Montevideo) aus Uruguay sind für die Fohlenelf keine Option.
Dafür gerät Phil Neumann (29) von Birmingham City ins Visier, ein Routinier. Der frühere Nachwuchsspieler von Schalke kann auf mehr als 220 Profi-Spiele zurückblicken, allerdings war er in Deutschland und England nie höher als in der zweiten Spielklasse aktiv.
Ein anderer Kandidat spielt in Belgien: der Hüne Roggerio Nyakossi (22). Der frühere U21-Nationalspieler der Schweiz ist 1,94 Meter groß und steht bei OH Leuven unter Vertrag. Sein Marktwert liegt bei 5 Millionen Euro, was durch die Elvedi-Ablöse zu stemmen wäre.
Als Premium-Option gilt wohl Diogo Leite (27). Vier Jahre lang war der Portugiese für Union Berlin aktiv, doch momentan hat er keinen Verein. Sein Marktwert von 12 Millionen Euro sowie das Interesse anderer Klubs erschweren einen möglichen Deal.
Auch über eine Rückholaktion des früheren Borussen Ko Itakura (29) von Ajax Amsterdam wird nachgedacht. Damit würde er zum vierten Japaner im Team der Gladbacher werden. (red)

