Königslösung für die Offensive?Dieses Ajax-Juwel soll die Reyna-Lücke füllen

Rayane Bounida führt im Trikot von Ajax Amsterdam einen Eckball aus.

Copyright: IMAGO/Vitalii Kliuiev

Rayane Bounida – einer für Gladbach?

Gladbach hat nach dem Weggang von Reyna einen jungen Star von Ajax auf dem Zettel.

Ein neuer Spielgestalter wird bei Borussia Mönchengladbach dringend benötigt, nachdem Reyna für eine Summe von drei Millionen Euro den Verein verlassen hat. In der Mannschaft von Coach Eugen Polanski gibt es keinen typischen Zehner.

Deshalb rückt mit Rayane Bounida ein bereits bekannter Name wieder in den Fokus. Sowohl das Portal Africafoot als auch die marokkanische Seite „Morokstan“ melden das wiederholte Werben der Fohlenelf um den 20 Jahre alten Ausnahmekönner.

Bounida erfüllt Gladbachs Profil

Bounida verkörpert exakt das Profil, das die Borussia sucht: Er ist ein Akteur, der nach Ballgewinnen mit viel Geschwindigkeit die Zentrale überwinden kann. Durch seine Dribbelstärke und die Fähigkeit, beide Füße gleich gut zu nutzen, schafft der junge Marokkaner konstant Lücken in der Verteidigung des Gegners.

Obwohl er bei Ajax überwiegend auf der rechten Außenbahn eingesetzt wurde und damit die Abgänge von Ngoumou und möglicherweise Honorat ausgleichen könnte, fühlt er sich als Motor und Taktgeber im zentralen offensiven Bereich am wohlsten. Das berichtet „BMG-News“.

Bei Ajax Amsterdam dürfte es für das junge Talent in der nächsten Spielzeit schwierig werden, sich durchzusetzen. Mit der Verpflichtung von Julian Brandt haben die Niederländer einen Hochkaräter für das offensive Zentrum geholt, was Bounidas Aussichten auf Spielminuten deutlich verringert.

Aus diesem Grund zeigt sich Ajax offen dafür, den Akteur für eine angemessene Transfersumme abzugeben. Derzeit wird sein Wert auf fünf Millionen Euro geschätzt und sein Arbeitspapier in Amsterdam ist noch bis 2028 gültig. Eine Ausdehnung des Vertrags steht aktuell nicht zur Debatte.

Eine Summe von bis zu zehn Millionen Euro wird als möglicher Transferpreis gehandelt. Dieser Betrag scheint für die Borussia durchaus stemmbar zu sein. Finanzielle Mittel sind durch den Weggang von Reyna und den nahenden Wechsel von Ngoumou bereits freigeworden.

Zusätzliche Gelder könnte Rouven Schröder durch eventuelle Veräußerungen von Scally und Elvedi einnehmen, die dann teilweise in die Mannschaft reinvestiert würden. Damit könnte Bounida der noch fehlende Baustein in der Angriffsabteilung der Fohlen sein. (red)

Nico Elvedi macht Gymnastikübungen auf einer Matte und Daniel Farke spricht ihm gut zu.

Abschied nach elf Jahren? Daran hakt der Elvedi-Transfer nach Leeds jetzt noch