Die Details zum DealGladbach-Profi vor Medizincheck

Nathan Ngoumou mit gesenktem Kopf.

Copyright: IMAGO/fohlenfoto

Nathan Ngoumou wird Gladbach wohl ablösefrei verlassen.

Bei Borussia Mönchengladbach scheint das nächste Spieler-Kapitel beendet. 

Bei den Fohlen stehen große Veränderungen im Kader bevor. Die Anhänger müssen sich anscheinend von mehreren vertrauten Spielern trennen, die lange Zeit für den Verein aufliefen.

Laut Berichten von „Sky“ soll sich Nico Elvedi (29) schon mündlich mit Leeds United aus der Premier League geeinigt haben, wo Daniel Farke (49) als Trainer fungiert. Auch bei Joe Scally (23) deutet alles auf einen Abschied hin, bevor die Transferperiode am 1. September endet.

Gladbach lässt Ngoumou ablösefrei ziehen

Der Abgang eines Offensiv-Akteurs könnte derweil schon bald finalisiert sein: Es geht um Nathan Ngoumou (26). Die französische Sportzeitung „L’Équipe“ berichtet, dass der blitzschnelle Stürmer kurz vor einem Wechsel in sein Heimatland zum OGC Nizza steht.

Laut dem Bericht soll Ngoumou am nächsten Montag den Medizincheck bei dem französischen Verein durchlaufen und bei einem erfolgreichen Verlauf einen neuen Kontrakt unterschreiben.

Für Borussia geht damit ein enttäuschendes Kapitel zu Ende. Der Verein hatte im August 2022 noch eine beachtliche Summe von acht Millionen Euro für den Profi aus Toulouse bezahlt, jetzt wird für den lange verletzten Franzosen offenbar keine Transferentschädigung fließen. Das berichtet „bild.de“.

Die Ursache dafür ist klar: Seit seinem Achillessehnenriss am 6. April 2025 nach dem Match gegen St. Pauli (1:1) konnte Ngoumou keine einzige Bundesliga-Partie mehr absolvieren.

Ein schwacher Trost bleibt den Verantwortlichen in Gladbach aber. Die Gehaltsliste wird durch den Wechsel leichter, denn Ngoumou, dessen Arbeitspapier noch bis 2027 gültig war, gehörte zu den bestbezahlten Spielern im Team. Deshalb ist Gladbach offenbar bereit, den Franzosen, der noch einen Vertrag bis 2027 hat, ablösefrei ziehen zu lassen.

Wie „L’Équipe“ berichtet, soll es zumindes eine Klausel für eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent geben, und es sind zusätzlich eventuelle Bonus-Zahlungen denkbar. Für die Fohlen schoss der Franzose in 71 Bundesliga-Auftritten acht Tore. (red)

Kerim Karyagdi in einem Testspiel von Borussia Mönchengladbachs U23.

Joker explodiert Gladbachs neuer Angreifer sorgt für Furore