Ex-Gladbacher gibt sich vor Achtelfinale selbstbewusstGelingt der „Nati“ Überraschung gegen den Weltmeister?

Die Schweizer Nationalmannschaft, hier am 20. Juni 2021, trifft im Achtelfinale auf Frankreich.

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Die Schweizer Nationalmannschaft, hier am 20. Juni 2021, trifft im Achtelfinale auf Frankreich. 

Aktualisiert

Mönchengladbach. Am Montagabend (28. Juni 2021/21 Uhr) trifft Weltmeister Frankreich im EM-Achtelfinale auf die Schweiz. Es ist das Duell von fünf Gladbach-Spielern. Yann Sommer (32), Denis Zakaria (24), Nico Elvedi (24) und Breel Embolo (24) kämpfen mit der „Nati“ gegen das französische Nationalteam, zu dem auch der aktuell verletzte VfL-Angreifer Marcus Thuram (23) gehört, um den Einzug ins Viertelfinale. Klarer Favorit sind die Franzosen. Doch auch die Schweizer träumen von einem großen Erfolg.

  1. Frankreich und die Schweiz treffen am Montagabend (28. Juni 2021) im EM-Achtelfinale aufeinander
  2. „Les Bleus“ gehen als Favorit ins Turnier, trotzdem zeigen sich die Schweizer selbstbewusst
  3. Ex-Gladbach-Spieler und aktueller Schweiz-Nationalspieler Xhaka: „Frankreich ist der Favorit, aber wir müssen uns nicht verstecken“

Kurz vor dem Abschlusstraining der Schweizer vor dem Achtelfinale gegen Frankreich, zeigte sich Ex-Gladbacher Granit Xhaka (28) selbstbewusst. 

Ex-Gladbacher zeigt sich vor Achtelfinal-Spiel selbstbewusst

Auf die Frage, ob für die „Nati“ das Motto „Jetzt oder nie“ gelten würde, antwortete der Schweizer Nationalspieler der „Berner Zeitung“: „Auf jeden Fall. Das Gefühl hat sich nicht verändert. Es ist wichtig, dass wir unser Spiel machen und nicht allzu sehr auf den Gegner schauen. Frankreich ist der Favorit, aber wir müssen uns nicht verstecken.“

Weiter sagt er: „Wer weiterkommen oder das Turnier gewinnen möchte, muss jeden schlagen. Ob er Frankreich heißt oder in der Gruppe Italien, Wales oder Türkei.“

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VfL-Auftakttraining und Bayern-Match vor bis zu 18.000 Zuschauern

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Schweiz-Trainer Vladimir Petković (57) gibt die Marschroute für sein Team vor. „Wenn wir hundert Prozent geben und die Franzosen auch hundert Prozent geben, reicht es nicht. Wir müssen über unsere Grenzen gehen. Aber alles, was man erklärt, ist zweitrangig. Auf dem Platz muss man mehr laufen“, lautet die Ansage für sein Team. 

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Frankreich ist nicht nur wegen seines Angriffs, bestehend aus Kylian Mbappé (22), Karim Benzema (33) und Antoine Griezmann (30) eine Weltklasse-Mannschaft. Auch das Mittelfeld mit N’Golo Kanté (30) und Paul Pogba (28) ist hervorragend besetzt.

Kann die Schweiz sich Frankreichs Schwachstelle zu Nutzen machen?

Doch auch beim Weltmeister von 2018 lässt sich eine Schwachstelle finden. Die Seiten bieten oftmals viel Platz für das Durchkommen der Gegenspieler. Weil Frankreich in der Defensive sehr mannorientiert spielt, verlassen die Abwehrspieler schonmal ihre Zone, um am jeweiligen Gegenspieler dranzubleiben.

Und genau da müssen die Schweizer ihren Gegner zu packen wissen, wenn sie am Montagabend für eine Überraschung sorgen und ins EM-Viertelfinale einziehen wollen. 

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Marcus Thuram fällt für Achtelfinale Frankreichs gegen Schweiz aus

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Die Außenspieler der Schweiz, vermutlich in Person von Steven Zuber (29) und Silvan Widmer (28), werden konsequent in die sich öffnenden Räume laufen müssen. Für das Zentrum sind dann Spieler wie Haris Seferovic (29), Xherdan Shaqiri (29) und Gladbachs Breel Embolo sowie ein weiterer Mittelfeldspieler verantwortlich.

Dieses Vorhaben kann zwar zu Kontern der Franzosen führen, sollte aber gewagt werden, um als Gegner auf Augenhöge aufzulaufen. Um die schnellen Gegenangriffe in Schacht zu halten, muss besonders Pogba, der aus dem Rückraum zu grandiosen Pässen auf den französischen Sturm fähig ist, gut betreut werden.

Schweiz mit vier Punkten ins Achtelfinale eingezogen

Der Schweiz ist im diesjährigen Turnier erst ein Sieg gelungen – gegen die Türkei. Im Auftaktspiel der Gruppenphase gegen Wales gelang nach  Führungstreffer von Embolo nur ein Unentschieden (1:1). Im Duell gegen die Italiener bekamen die Burgenstätter keinen anständigen Fuß auf den Platz (0:3).

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Zuletzt standen die Schweizer 1994 im einem Achtelfinale eines großen Turniers. 0:3 unterlagen sie damals bei der WM in den USA den Spaniern. Sommer, Embolo und Co. dürften wohl davon träumen, dass es dieses Mal anders laufen wird.

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Ob die Schweizer am Montagabend tatsächlich Historisches schaffen, oder ob sich der Favorit am Ende durchsetzt, bleibt abzuwarten. Zu einem direkten Borussen-Duell wird es jedoch wahrscheinlich nicht kommen: Da Marcus Thuram vermutlich verletzt nicht im Aufgebot der „Équipe Tricolore“ stehen wird, werden aller Voraussicht nach nur auf Schweizer Seite Gladbach-Spieler auf dem Platz stehen.

Trainer Eugen Polanski steht im Stadion.

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