Brisanter BerichtDiese Transfer-Entscheidungen spalten Gladbach

Nicolas Kühn im Zweikampf.

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Nicolas Kühn im Spiel gegen Elversberg.

Die Stimmung bei Gladbach ist im Keller, und das liegt offenbar nicht allein an den Resultaten.

Die Lage bei Borussia Mönchengladbach ist bereits nach zwei Partien extrem angespannt. Von der Aufbruchstimmung, die der große Kaderumbau im Sommer bringen sollte, ist nichts mehr übrig – stattdessen herrscht Alarmstufe Rot.

Die 0:3-Niederlage bei RB Leipzig und die blamable 3:4-Heimpleite gegen den Neuling SV Elversberg waren herbe Dämpfer. Und der öffentliche Wutausbruch von Angreifer Tim Kleindienst, der seinen jüngeren Mitspielern empfahl, sich weniger mit „TikTok“ zu beschäftigen, scheint nur ein Symptom für tiefere Probleme zu sein.

Angeblich Zweifel und Irritationen über Gladbach-Transfers

Jetzt sickern weitere explosive Informationen durch, die auf erhebliche Unstimmigkeiten schließen lassen. Das berichtet „sport.de“. Denn die „Sportbild“ (Mittwochsausgabe) will erfahren haben, es gäbe abweichende Ansichten bezüglich der Kaderpolitik und der Startelf.

Intern wird demnach bezweifelt, dass der neue Verteidiger Ko Itakura nach seiner durchwachsenen Spielzeit bei Ajax Amsterdam eine echte Hilfe darstellt. Ebenso wird die Qualität der Zweitliga-Verpflichtungen David Herold und Enzo Lepold (fällt mit Kreuzbandriss lange aus) angeblich kritisch hinterfragt. 

Insbesondere die kurzfristige Ausleihe von Nicolas Kühn, der von Como Calcio kam, soll für erheblichen Zündstoff sorgen. Der Transfer, der kurz vor Toresschluss über die Bühne ging, hat einige seiner neuen Mannschaftskameraden „überrascht bis irritiert“ reagieren lassen.

Der Hintergrund: Gladbachs Sturm ist ohnehin schon prall gefüllt, was unweigerlich für Frust bei den Akteuren sorgt, die auf der Bank oder Tribüne landen. Nun wird Kühn mit einem Muskelbündelriss aber erstmal wochenlang fehlen.

Obwohl es also an vielen Ecken und Enden hakt, sitzt Trainer Eugen Polanski angeblich „noch nicht“ auf einem Schleudersitz. Doch das kann sich angesichts der explosiven Stimmung am Niederrhein bei weiteren Misserfolgen rasant ändern. (red)

Gladbach-Spieler nach einem Tor.

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