„Mit etwas Abstand sieht er ein“Gladbach-Kapitän muss zum Bosse-Rapport

Tim Kleindienst gestikuliert.

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Tim Kleindienst hat mit seiner Kollegen-Schelte für mächtig Wirbel gesorgt.

Das Wut-Interview von Tim Kleindienst hat Konsequenzen. Der Kapitän wurde zum Gespräch gebeten.

Riesen-Frust im Borussia-Park nach der peinlichen 3:4-Pleite zu Hause gegen Neuling Elversberg. Die Fans schickten die Mannschaft mit lauten Pfiffen in die Kabine. Besonders einer war stinksauer: Spielführer Tim Kleindienst (31).

Dem platzte in diversen Fernseh-Interviews gehörig der Kragen: „Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält, weniger TikTok gucken oder was weiß ich, ist mir eigentlich Wurscht, was sie machen. Keine Ahnung, was nach dem 3:1 passiert ist, ob da irgendwo ein Stromausfall war oder was da in den Gehirnen von manchen passiert.“

Polanski über Kleindienst: „Ein Stück weit drüber“

Doch dieser öffentliche Rundumschlag gegen die eigenen Mitspieler gefiel der Chefetage überhaupt nicht. Vor allem der scharfe Ton des Spielführers stieß den Verantwortlichen sauer auf.

Die Folge: Zu Beginn der Vorbereitung auf die Partie in Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wurde Kleindienst zum Rapport bei den Gladbach-Chefs bestellt, wo es für den Stürmer auch eine deutliche Ansage gab. Das berichtet „bild.de“.

Sport-Boss Rouven Schröder (50) erklärte: „Die Aussagen, die Tim unmittelbar nach dem Spiel getätigt hat, waren angesichts des Spielverlaufs verständlicherweise emotionsgesteuert.“ Schröder betonte zwar, Kleindienst sei als „Mann der deutlichen Worte“ genau deshalb Kapitän, räumte aber auch ein: „Mit etwas Abstand sieht auch er ein, dass er mit einigen seiner Aussagen drüber war.“

Auch Trainer Eugen Polanski (40) wollte die Sache nicht überbewerten und meinte: „Jeder weiß, wie Tim es gemeint hat. Ich glaube, Tim war dabei aus der Emotion heraus vielleicht ein Stück weit drüber. Aber es geht schon in die richtige Richtung, die Wortwahl vielleicht nicht.“ (red)

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