Unverhoffte Millionen für die Fohlen?Ex-Gladbach-Star vor Mega-Wechsel – Borussia kassiert mit!

Alassane Plea und Manu Kone verabschieden sich mit Schal von den Gladbach-Fans.

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Alassane Plea und Manu Kone verabschieden sich von den Gladbach-Fans. 

Aktualisiert

Manu Koné, einst bei den Fohlen, steht vor einem Wechsel nach England! Borussia wittert ein lukratives Geschäft.

Endgültig in den Fokus der Öffentlichkeit rückte Manu Koné während der Weltmeisterschaft. Das frühere Fohlen zählte zum erweiterten Aufgebot des französischen Nationaltrainers Didier Deschamps und absolvierte in drei von acht Begegnungen die komplette Spielzeit.

Solch überzeugende Leistungen weckten natürlich Interesse: Nachdem er 2024 für 18 Millionen Euro zur AS Rom ging, könnte jetzt der nächste bedeutende Karrieresprung folgen. Spekulationen über Inter Mailand oder auch Atletico Madrid haben sich zerschlagen, stattdessen buhlen nun die Top-Klubs aus der Premier League um ihn. Manchester United wird als Favorit gehandelt; wie die französische Publikation „L'Équipe“ meldet, sollen bereits erste Verhandlungen stattgefunden haben.

Gladbach braucht Geld

Für die Elf vom Niederrhein kommt diese ganze Sache wie gerufen. Ein Wechsel des zentralen Mittelfeldspielers könnte nämlich die Vereinskasse ordentlich klingeln lassen. In der Vereinbarung, die vor zwei Jahren mit der AS Rom getroffen wurde, ist eine Klausel zur Beteiligung bei einem Weiterverkauf festgeschrieben.

Somit partizipiert Gladbach unmittelbar am finanziellen Plus der Römer. Eine einfache Kalkulation zeigt die Möglichkeiten auf: Sollte eine Transfersumme von 50 Millionen Euro erzielt werden, würden etwa drei Millionen Euro zusätzlich in die Kassen der Borussia gespült, weil Klauseln über circa zehn Prozent in solchen Konstellationen gängig sind. Das berichtet „rp-online.de“.

Durch diesen Zusatzbetrag würde Koné zum fünften Profi werden, für den die Borussia insgesamt über 20 Millionen Euro einnimmt. Selbst zwei Jahre nach seinem Weggang bleibt er somit ein bedeutender Posten für den Verein. Der Transfer des seinerzeit hochbegabten Franzosen für neun Millionen Euro im Jahr 2021 geschah in einer Phase, als der Klub noch völlig andere Ziele verfolgte. Die vorherigen Jahre waren geprägt von drei Teilnahmen an der Champions League, drei an der Europa League sowie dem Erreichen des Achtelfinales in der Königsklasse 2020/21.

Diese Ära ist allerdings fürs Erste Geschichte. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und empfindliche, ablösefreie Verluste von Stars wie Marcus Thuram erforderten ein Umsteuern beim Klub. Thuram, 2019 auch für neun Millionen Euro verpflichtet und mittlerweile mit einem Marktwert von 50 Millionen Euro taxiert, ging ohne finanzielle Entschädigung – ein herber Schlag.

Die frühere Strategie, Talente preiswert zu verpflichten und mit Gewinn weiterzuverkaufen, funktioniert so nicht mehr. Die Ablösesummen für Akteure vom Kaliber eines Koné sind regelrecht durch die Decke gegangen, was der Fall Yan Diomande belegt, für den RB Leipzig 20 Millionen Euro an einen Klub aus der zweiten spanischen Liga überwies.

In der Gegenwart agiert Gladbach unter veränderten Transfer-Bedingungen. Sportdirektor Rouven Schröder steht vor der Aufgabe, mit einem knappen Budget einen umfassenden Kaderumbau zu meistern. Im Sommer flossen für acht neue Spieler total 12,5 Millionen Euro. Die kostspieligsten Verpflichtungen waren Isac Lidberg und David Herold, die für je 3,5 Millionen Euro aus der 2. Bundesliga kamen. Knapp dahinter rangiert Verteidiger-Talent Jan Leszczynski, der als große Hoffnung gilt und für den drei Millionen Euro an Legia Warschau gezahlt wurden.

Die Klärung der Zukunft von Manu Koné dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ein Transfer zu einem englischen Spitzenklub gilt als so gut wie fix. Am Niederrhein verfolgt man die Vorgänge mit Argusaugen, weil der nächste Karrieresprung des Ex-Gladbachers für die Borussia finanziell noch einmal richtig lohnenswert sein könnte. (red)

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