Zusatz-Millionen für die FohlenDieser Spielplan-Kniff bringt Gladbach richtig Kohle

Enzo Leopold trainiert bei Borussia Mönchengladbach.

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Enzo Leopold hofft auf seinen Durchbruch in Gladbachs Mittelfeld.

Der neue Spielplan beschert Gladbach einen Geldsegen!

Borussia Mönchengladbach hat die Preisstruktur für die kommende Saison 2026/27 veröffentlicht. Dabei könnte der Spielplan, der am 2. Juli bekannt gegeben wurde, für einen ordentlichen Geldsegen in den Kassen sorgen.

Der Ticketverkauf für die einzelnen Partien startet am Samstag (25. Juli, 10.00 Uhr). Zuerst haben Mitglieder von Fanprojekten und des Vereins die Möglichkeit, sich Karten für die gesamten 17 Heim-Begegnungen im ista-Borussia-Park zu besorgen. Für alle anderen Fans geht es dann am 3. August um 10.00 Uhr mit dem freien Verkauf los.

59 Euro kostet ein Ticket bei Top-Spielen

Die Preispolitik des Klubs vom Niederrhein orientiert sich an der Zugkraft der jeweiligen Gastmannschaft. Bei den absoluten Top-Partien gegen den FC Bayern München oder Borussia Dortmund müssen die Anhänger, wie bereits in der vergangenen Saison, mindestens 59 Euro für einen Sitzplatz hinlegen.

Für die emotionalen West-Duelle mit dem 1. FC Köln sowie dem Aufsteiger Schalke 04 beginnen die Preise bei 49 Euro. Erschwinglicher wird es bei den Duellen mit Teams wie Freiburg, Leipzig oder Mainz 05, wo Tickets schon ab 29 Euro verfügbar sind. Gegen Paderborn kann man sogar bereits für 19 Euro ins Stadion. Das berichtet „Bild“.

Für einen unverhofften Geldsegen sorgt nun aber der Spielplan. Normalerweise würden die Heim-Duelle gegen den Aufsteiger Elversberg sowie den FC Augsburg in die preiswerteste Kategorie von 19 Euro gehören.

Der entscheidende Punkt ist jedoch: Das Aufeinandertreffen mit Elversberg ist das erste Heimspiel der Saison, und die Begegnung mit Augsburg bildet den Abschluss der Spielzeit. Borussia hat deshalb die Preise nach oben geschraubt, weil diese beiden Spieltermine bei den Anhängern traditionell riesig Anklang finden und so gut wie immer für ein ausverkauftes Stadion sorgen. 

Die Konsequenz daraus: Sitzplatzkarten für diese beiden Duelle sind nicht für 19 Euro, sondern erst ab 39 Euro zu haben – ein satter Aufschlag von 20 Euro pro Ticket. Bei einer angenommenen Zahl von 25.000 Tageskarten pro Begegnung resultiert daraus ein Plus von circa 500.000 Euro. Sollten beide Spiele komplett ausverkauft sein, würde dies der Borussia eine zusätzliche Million in die Kasse bringen. (red)

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