Der Borussia-Park glich zuletzt einem Selbstbedienungsladen. Damit soll nun Schluss sein!
Festung Borussia-Park!Polanskis unmissverständliche Forderung an die Mannschaft

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Eugen Polanski schaut ernst.
Die Auftritte der Fohlenelf im eigenen Stadion waren jüngst eine Katastrophe. Ganze 27 Zähler verschenkte die Borussia in der abgelaufenen Spielzeit durch fünf Pleiten und sechs Remis vor den eigenen Fans.
Diese Situation kritisieren Vereins-Ikonen wie Rainer Bonhof und Berti Vogts bereits seit Längerem. Ihre Forderung: Der Borussia-Park muss endlich wieder eine Bastion werden, vor der die Gegner erzittern und wo der Grundstein für sportlichen Erfolg gelegt wird.
Fans erinnern sich an schmerzhafte Pleiten
Die Spielzeit 2024/25 sah kaum besser aus: Auch hier wurden durch sieben Niederlagen und drei Unentschieden 27 Punkte zu Hause einfach hergegeben. Vor allem schmerzhafte Niederlagen wie das 0:4 gegen Bremen und das 1:3 gegen Wolfsburg sind den Anhängern in Erinnerung geblieben.
Das Team zeigte jedoch auch sein anderes Gesicht bei grandiosen Vorstellungen, etwa beim 1:0-Erfolg über Dortmund oder dem spektakulären 4:0-Sieg gegen Hoffenheim. Der hart umkämpfte 1:0-Erfolg gegen Union Berlin war ebenfalls ein Beweis dafür, wie man mit Einsatzwillen das Publikum für sich gewinnt. Das berichtet „rp-online.de“.
Coach Eugen Polanski kennt die hohen Ansprüche der mehr als 50.000 Anhänger bei den Partien zu Hause und verfolgt eine deutliche Strategie. Obwohl er die generelle Spielphilosophie für Heim- und Auswärtspartien nicht trennen möchte, verlangt er eine veränderte Einstellung für die Matches im Borussia-Park.
„Wir sollten gerade zu Hause das Denken haben, was für eine Macht wir entwickeln können über die Körpersprache und die Art und Weise, wie wir Fußball spielen wollen, welche Energie wir auf den Platz bringen wollen, wie wir die Menschen mitnehmen wollen“, so Polanski.
Seine Botschaft an das Team könnte kaum klarer sein. Es muss wieder so sein, dass Gegner mit dem Gedanken anreisen, es sei „einfach unangenehm, hier in Gladbach zu spielen“. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen: ‚Lasst sie mal spielen, wir kriegen das schon hin.‘ Sondern es müsse unangenehm sein. Polanski ist überzeugt: „Wenn wir diese Basis haben, dann glaube ich, dass wir auch deutlich erfolgreicher sein können.“ Bereits vier oder fünf zusätzliche Zähler aus den Heimspielen hätten die Atmosphäre in der letzten Saison komplett verändert.
Ohnehin beginnt mit der Umbenennung in „ista-Borussia-Park“ eine neue Zeitrechnung. Gleich zum Start der neuen Spielzeit ergibt sich die erste Gelegenheit, die mangelnde Stärke zu Hause zu überwinden und die Forderungen des Coaches umzusetzen. Zum ersten Match im eigenen Stadion empfängt man den Neuling SV Elversberg. (red)

