Für seinen Erfolg geht Enzo Leopold die Extra-Meile. Das soll ihm auch jetzt bei Borussia Mönchengladbach den entscheidenden Vorteil bringen.
Borussias 24-Stunden-ProfiGladbach-Neuzugang lüftet sein Erfolgsgeheimnis

Copyright: IMAGO/fohlenfoto
Enzo Leopold gab im Testspiel beim Wuppertaler SV sein Debüt für Borussia Mönchengladbach.
Im Training bei Borussia Mönchengladbach gibt Enzo Leopold (25) immer alles und geht ans absolute Limit. Die Neuverpflichtung war bereits in Hannover ein echter Kilometerfresser und zählte in der abgelaufenen Spielzeit mit einer Laufleistung von 11,85 Kilometern pro Partie zu den fünf besten Akteuren der 2. Liga.
Diese Spitzenleistungen sind jedoch das Resultat von massivem Aufwand, der nicht nur auf dem Rasen stattfindet. Der Schlüssel zu seiner Top-Form ist ein Stab von Spezialisten, den er sich auf eigene Faust zusammengestellt hat.
Enzo Leopold seit Jahren in Top-Verfassung
Der frühere Kapitän von Hannover 96 bezahlt seit nunmehr drei Jahren aus eigener Tasche einen individuellen Athletik-Trainer sowie einen Mental-Coach.
Diese enge Kooperation wird er bei der Fohlenelf beibehalten, wobei die Einheiten unkompliziert per Zoom-Anruf oder telefonisch stattfinden, um Trainingsinhalte zu koordinieren. Das berichtet „bild.de“.
Und dieser Aufwand macht sich bezahlt. Nachdem Leopold vor drei Jahren die Zusammenarbeit mit dem Athletik-Coach begann, fehlte er bei nur einem der vergangenen 100 Zweitliga-Matches – und das auch nur wegen einer Gelbsperre.
„Der Athletik-Trainer bringt mir sehr viel. Zum einen hat sich meine Athletik extrem verbessert, das kann man durch Statistiken und Zahlen belegen“, so Leopold. „Und auch das Thema Verletzungsprophylaxe ist wichtig. Seit ich mit ihm zusammenarbeite, habe ich kein einziges Spiel verletzt gefehlt. Natürlich gehört da auch Glück dazu – aber auch sehr viel harte Arbeit.“
Ebenso hat ihn der Mental-Coach dabei unterstützt, die nächste Stufe seiner Laufbahn zu zünden und bei Hannover zum ersten Mal die Kapitänsbinde zu tragen. „Druck ist im Fußball für viele ein großes Thema. Das war der Hauptpunkt, an dem ich mit ihm arbeiten wollte“, verrät der Gladbach-Profi.
„Schrittweise sind da auch so Themen wie Leadership sowie Verantwortung und Führung übernehmen dazugekommen. Und das sind auf jeden Fall Punkte, an denen ich auch weiterhin arbeiten werde. Der Druck wird in der Bundesliga nicht geringer.“ (red)

