Der neue Offensivmann bringt Borussia ein bislang fehlendes Profil. Gegen Elversberg könnte Nicolas Kühn erstmals im Borussia-Park auflaufen.
„Er gibt uns etwas“Polanski spricht über Kühns Chance auf Gladbach-Heimdebüt

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Soll Gladbach über die rechte Seite nach vorn bringen: Offensiv-Neuzugang Nicolas Kühn
Nicolas Kühn ist erst seit wenigen Wochen bei Borussia Mönchengladbach. Im Training deutete der 26-Jährige aber bereits an, warum die Fohlen ihn am Deadline Day von Como 1907 ausgeliehen haben.
„Kühn ist ein Linksfuß, der das Eins-gegen-eins sucht, brutal schnell ist und in den vergangenen Jahren immer für Torgefahr stand“, sagte Trainer Eugen Polanski vor dem Heimspiel gegen die SV Elversberg (Samstag, 15.30 Uhr) auf der Pressekonferenz. „Er gibt uns vom Profil etwas, das wir in der Mannschaft so noch nicht hatten.“
Startelf? Bank? Polanski will sich bei Kühn nicht festlegen
Eine Einsatzgarantie ist das nicht. „Dafür muss man sich durchsetzen“, betonte Polanski. In der Offensive sei jede Position mindestens doppelt besetzt.
Kühn fehlt nach seinen ersten beiden Partien in Italien noch etwas Spielrhythmus. Die Vorbereitung absolvierte der Offensivmann allerdings, zudem bestritt er drei Testspiele.
„Es wird ein bisschen dauern, um ihn in den Rhythmus zu kriegen“, sagte Polanski. Einen Einsatz von Beginn an schloss der Coach trotzdem nicht aus: „Manchmal kann man auch einen Spieler ins kalte Wasser schmeißen.“
Kühn könnte also starten, eingewechselt werden oder zunächst komplett zuschauen. „Es kann auch sein, dass er von der Bank kommt oder nur auf der Bank sitzt“, erklärte der Trainer.
Der Leihspieler kam ohne Kaufoption. Como hatte Kühn erst ein Jahr zuvor von Celtic Glasgow verpflichtet. Über die damalige Ablösesumme von 19 Millionen Euro berichtete Sky. In Mönchengladbach soll der frühere deutsche U-Nationalspieler nun an bessere Zeiten anknüpfen.
Zusätzliche Personalfragen beschäftigen Polanski ebenfalls: Daiki Hashioka fällt gegen Elversberg aus. Joe Scally ist eine Option für die rechte Seite. Auch Nachwuchsspieler Dillon Berko wurde als mögliche Alternative genannt. (red)

