Ein Hoffnungsschimmer nach der Niederlage in Leipzig: Fohlen-Youngster Mathieu Nguefack sucht unter Trainer Polanski jetz seine Chance.
Gladbach-JuwelVertrags-Geheimnis um neuen Hoffnungsträger gelüftet

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Sorgten für Lichtblicke bei der Pleite gegen RB Leipzig: (v. li.) Hugo Bolin und Mathieu Nguefack von Borussia Mönchengladbach
Die herbe 0:3-Niederlage von Borussia Mönchengladbach in Leipzig brachte nur ganz wenige positive Aspekte hervor. Keeper Moritz Nicolas (28) überzeugte im Kasten, Wael Mohya (17) sorgte im Angriff für Lichtblicke und auch Hugo Bolin (23) ließ sein Talent aufblitzen.
Der eigentliche Held des Spiels betrat den Rasen aber erst in den finalen 26 Minuten, und kaum jemand hatte ihn auf dem Zettel: Mathieu Nguefack (18). Bei seinem Bundesliga-Einstand verpasste das Mega-Talent dem instabilen Zentrum der Fohlenelf sofort eine mehr Stabilität und gewann auf beeindruckende Weise seine Zweikämpfe.
Polanski über Nguefack-Einsatz: „Es war kein Geschenk von mir“
Auch Coach Eugen Polanski (40) sparte nicht mit Anerkennung: „Matti hat sich diesen Einsatz verdient, es war kein Geschenk von mir.“ Man wollte durch ihn die Zentrale festigen, eine Aufgabe, die der Youngster auf Anhieb meisterte.
Aber wie lange kann die Borussia mit ihrem Juwel planen? Zwar meldete der Verein im Mai 2025 eine „langfristige“ Verlängerung des Vertrags mit dem Eigengewächs, das seit der U9 für den Klub spielt, die exakte Dauer blieb jedoch unter Verschluss.
Bislang ging das Gerücht um, der Kontrakt von Nguefack laufe nur bis 2027 – eine Spekulation, die sich jetzt als unzutreffend erweist. Das berichtet „bild.de“.
Das Top-Talent hat sich in Wirklichkeit bis 2029 an die Borussia gebunden. Für den Verein sind diese zwei Jahre mehr von unschätzbarem Wert und könnten zukünftig Millionen von Euro bedeuten. Sein momentaner Marktwert wird von transfermarkt.de schon auf 1,5 Millionen Euro geschätzt, und diese Bewertung erfolgte, bevor er überhaupt sein erstes Pflichtspiel bestritten hatte.
Wie schnell die Marktwerte bei jungen Spielern durch die Decke gehen können, hat die Borussia am Fall Wael Mohya erlebt, der mittlerweile einen Schätzwert von 17 Millionen Euro hat. Dieser Verlauf macht deutlich, wie rasant die Summen bei Teenie-Stars explodieren können. Jedes einzelne Jahr, das Nguefack vertraglich gebunden ist, ist für die Fohlenelf daher bares Geld wert.
Polanski dämpft Erwartungen bei Nguefack: „Er hat schon noch viel zu lernen“
Die spannende Frage lautet jetzt: Steht Nguefack beim Heimspiel gegen Elversberg am Samstag (15.30 Uhr) gleich in der Startformation? Polanski dämpft die Erwartungen etwas: „In der Theorie ist immer alles möglich, aber ich glaube, dass er schon noch viel zu lernen hat, auch wenn er uns extrem viel gibt.“
Der Trainer stellt aber auch klar: „Wir haben vollstes Vertrauen in unsere Spieler und da gehört auch ein sehr junger ‚Matti’ dazu.“ Seine Rolle wird durch den schweren Ausfall von Enzo Leopold (Kreuzbandriss) noch bedeutender. Auch wenn er vielleicht zunächst wieder von der Bank kommt – wenn er so weitermacht, ist ein Stammplatz nur eine Frage der Zeit. (red)

