Borussia-Sorgenkind packt die KofferCvancara nimmt massive Gehaltseinbußen in Kauf

Tomas Cvancara bei einem Spiel.

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Tomas Cvancara wechselt nach Tschechien.

Deal besiegelt! Der tschechische Angreifer Tomas Cvancara macht den Abflug nach Hause.

Jetzt ist es amtlich! Tomas Cvancara (26), das Sorgenkind im Sturm von Gladbach, sagt dem Niederrhein Adieu. Für eine Saison geht es für den Tschechen per Leihe zurück in die Heimat zum FC Hradec Kralove.

Warum dieser überraschende Wechsel zu einem absoluten No-Name-Klub? Cvancara will unbedingt wieder einen festen Platz im Team und konstant auf dem Rasen stehen. Der Stürmer akzeptiert für diese Möglichkeit sogar massive Gehaltseinbußen!

„Eine Mannschaft, bei der man sich von außen erstmal fragt ...“

In Tschechien bekommt er weniger als die Hälfte seines bisherigen Verdienstes von 2,6 Millionen Euro bei Borussia. Das Ganze funktioniert zudem nur, da die Fohlen einen erheblichen Anteil seines Lohns weiterzahlen. Das berichtet „bild.de“.

Manager Rouven Schröder (50) zeigt sich beeindruckt von diesem Schritt des Angreifers. Er hebt Cvancaras Engagement hervor: „Tomas hat da ein großes Invest gezeigt, wir sind dankbar, dass wir eine gute Lösung mit ihm gefunden haben. Natürlich ist das eine Mannschaft, bei der man sich von außen erstmal fragt, was geht da? Aber für ihn ist wichtig, dass er wieder regelmäßig spielt, Tore schießt und in Schwung kommt. Wir hoffen, dass er in einem bekannten Umfeld in seiner Heimat sportlich wieder zurück in die Spur findet. Dafür wünschen wir ihm Alles Gute und eine verletzungsfreie Saison.“

Wenn er aus Kralove zurückkommt, hat Cvancara bei den Fohlen noch einen Vertrag bis 2028. Seine bisherige Ausbeute am Niederrhein ist jedoch eine herbe Enttäuschung: Nur acht Treffer stehen nach 54 Einsätzen zu Buche. Bedenkt man die Ablöse von 10,5 Millionen Euro, die im Sommer 2023 floss, hat jedes einzelne Tor des Stürmers die unfassbare Summe von 1,325 Millionen Euro verschlungen.

Der ehemalige Nationalspieler versucht nicht zum ersten Mal, sich über eine Leihe zu beweisen. Vorherige Engagements beim türkischen Klub Antalyaspor und dem schottischen Kultverein Celtic Glasgow brachten nicht den gewünschten Erfolg. Bei den Verantwortlichen der Borussia hofft man jetzt, dass der Knoten in der gewohnten Umgebung platzt. (red)

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