„Wir betreiben Leistungssport!“Polanski-Ansage an Gladbach-Talente

Trainer Eugen Polanski gestikuliert am Spielfeldrand

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Trainer Eugen Polanski hat an die Talente im Gladbach-Kader appelliert.

Deutliche Botschaft des Trainers: So sieht der Kampf um einen Platz für die Youngster aus.

Eugen Polanski (40) hat von der Klub-Spitze eine glasklare Direktive erhalten: Die Nachwuchskräfte müssen in der laufenden Spielzeit deutlich mehr gefördert werden. Das Paradebeispiel dafür ist Wael Mohya (17), dessen kometenhafter Aufstieg in der letzten Saison für Furore sorgte.

Innerhalb kürzester Zeit explodierte sein Wert von einer auf 17 Millionen Euro, womit er nun der teuerste Profi in der kompletten Gladbacher Mannschaft ist. Jetzt scharren schon die nächsten Talente mit den Hufen. Beim Match am Samstag (15.30 Uhr) gegen die SV Elversberg könnte Mathieu Danfa (18) im defensiven Zentrum sogar von Beginn an auflaufen.

Polanski fordert von Gladbach-Talenten: „Auf den Sack gehen“

Allerdings müssen die jungen Hoffnungsträger speziell in der Offensive eine kleine Enttäuschung verkraften. Dass mit Nicolas Kühn (27) ein Leihspieler aus Como geholt wurde, stellt für die beiden Teenies Fritz Fleck und Iaia Danfa (beide 19) ein eher schlechtes Zeichen dar. Dabei hatten sich beide während der Saisonvorbereitung vielversprechend präsentiert.

Als er darauf angesprochen wurde, wieso den Youngsters ein zusätzlicher Konkurrent vorgesetzt wird und welche Aussichten sie nun haben, hat der Coach eine unmissverständliche Antwort parat: „Wir betreiben Leistungssport! Keiner spielt nur, weil er gefördert werden soll – sondern weil er gut genug sein muss, besser als die anderen. Das müssen sie mir zeigen, sie müssen mir und auch den Mitspielern jeden Tag und in jedem Training so auf den Sack gehen, dass ich gar nicht anders kann, als sie zu bringen!“ Das berichtet „bild.de“.

Für die Nachwuchs-Angreifer ist der Wettbewerb extrem hart. Ganz vorne in der Spitze sind Tim Kleindienst (30) und Isac Lidberg (27) die etablierten Kräfte. Die linke Außenbahn beackern Wael Mohya und Robin Hack (27), im Zentrum geben Hugo Bolin (23) und Shuto Machino (26) den Takt vor. Auf der rechten Seite haben Franck Honorat (30) sowie der neue Mann Kühn die Nase vorn. Das bedeutet, dass Fleck und Danfa im Rennen um die vier Plätze im Angriff momentan nur auf den Rängen neun und zehn liegen würden. 

Doch Polanski wehrt sich gegen die Idee einer starren Hierarchie. „Nein, da gibt es keine Rangliste. Es geht um Leistung und darum, welches Profil der Spieler am besten zum jeweiligen Gegner passt“, so die unmissverständliche Feststellung des Trainers. Gleichzeitig spricht er den Nachwuchskräften Mut zu und gibt ihnen eine Perspektive: „Das kann jederzeit auch wieder einer der jungen Burschen sein, sie sind und bleiben auch nach der Kühn-Verpflichtung absolut vollwertige Mitglieder des Profi-Kaders!“ (red)

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