Kohle-VergleichDas ist Gladbachs Platz im Millionen-Ranking

Kota Takai, Shuto Machino und Gio Reyna klatschend.

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Durch Hauptsponsor Reuter liegt Gladbach in einer Tabelle noch in der oberen Hälfte.

Während es Gladbach sportlich zuletzt nicht mehr in die obere Tabellenhälfte schaffte, sieht das in einem Ranking anders aus.

Die sportliche Flaute der jüngeren Vergangenheit bei Borussia Mönchengladbach hinterlässt deutliche Spuren. Gleich fünfmal hintereinander landete der Verein nicht unter den Top Neun der Liga – eine magere Bilanz, die sich im Geldbeutel bemerkbar macht.

Zwischen 2012 und 2021 gehörten die Fohlen noch zum festen Inventar der oberen Tabellenregion und mischten sechsmal im europäischen Geschäft mit, doch diese Zeiten sind vorbei. Das hat Konsequenzen für zentrale Einnahmeposten, beispielsweise die TV-Gelder: Laut der „Sport Bild“ ist Gladbach hier auf den elften Rang zurückgefallen.

Gladbach bei Sponsoren noch in der oberen Tabellenhälfte

Allerdings gibt es eine Sparte, in der die Borussia im Bundesliga-Vergleich weiterhin zur vorderen Hälfte zählt: bei den Einkünften aus dem Trikot-Sponsoring. Eine neue Rangliste des „Kicker“ legt offen, wie die Klubs in der nächsten Spielzeit aufgestellt sind. Gladbach streicht demnach vom neuen Partner Reuter für die Saison 2026/27 acht Millionen Euro ein und belegt damit den geteilten siebten Rang.

Man befindet sich damit in Gesellschaft des Hamburger SV und des SC Freiburg. An die Top-Verdiener wie den FC Bayern München (65 Millionen), RB Leipzig (35 Millionen) und Borussia Dortmund (30 Millionen) reicht das zwar nicht heran, aber im großen Mittelfeld der Liga hat man sich eine gute Ausgangslage gesichert. 

Diese Summen machen dennoch die Veränderung am Niederrhein deutlich. Als im Sommer 2020 der Vorgänger-Sponsor Flatex an Bord kam, startete die Borussia noch als Teilnehmer der Champions League in die Spielzeit. Bei der Ablösung durch das lokale Unternehmen Reuter vier Jahre danach hatte sich der Klub in der Tabelle im grauen Mittelfeld festgesetzt. Nichtsdestotrotz kann der Verein immer noch auf seine gewaltige Beliebtheit und seinen großen Namen setzen, was ihn für Geldgeber begehrenswert macht. Das berichtet „rp-online.de“.

Um das finanzielle Fundament auszubauen, hat der Klub vor Kurzem die nächsten Schritte eingeleitet. Die Veräußerung der Namensrechte für das Stadion an den Energiedienstleister Ista, die am 1. Juli wirksam wurde, bringt dem Verein jährlich bis zu fünf Millionen Euro mehr in die Kasse. Ein potenzielles Investorenmodell könnte zukünftig als zusätzliche Einnahmequelle dienen.

Eines steht jedoch fest: Um bei den lukrativsten Sponsorenverträgen wieder eine Rolle zu spielen und noch höhere Einnahmen zu erzielen, braucht es zwingend bessere Leistungen auf dem Feld. Ausschließlich durch Erfolge auf dem Rasen kann die Borussia in den Finanz-Ranglisten wieder aufsteigen. (red)

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