Für Verhandlungen freigestelltWarum Gladbach nicht mehr mit Reyna plant

Giovanni Reyna im Training am Ball.

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Bei Giovanni Reyna stehen die Zeichen auf Abschied.

Überraschung bei Borussia Mönchengladbach: Giovanni Reyna fehlt im Trainingslager. Die Gründe für den sich anbahnenden Abschied.

Bei bestem Wetter ist die Borussia am Sonntag am Tegernsee angekommen, um sich in Rottach-Egern im Seehotel Überfahrt auf die neue Saison vorzubereiten. Doch es gab sofort eine Überraschung für alle: Giovanni Reyna ist nicht Teil des Kaders für das Trainingslager!

Der Grund dafür: Der Verein teilte mit, der US-Nationalspieler wurde „für Gespräche mit einem anderen Verein freigestellt“. Aller Voraussicht nach zieht es Reyna zu Racing Straßburg. Die Gespräche mit dem französischen Erstligisten liefen schon in den letzten Tagen, seine Freistellung ist ein klares Zeichen, dass der Deal kurz vor dem Abschluss steht. 

Große Konkurrenz,  Erwartungen nicht erfüllt: Reyna ohne Zukunft in Gladbach

Damit scheint das Kapitel Reyna am Niederrhein nach nur einer Saison zu enden, obwohl sein Arbeitspapier eigentlich bis 2028 datiert ist. Doch warum der Abschied nach nur einem Jahr? Ganz einfach: Der Transfer, den Roland Virkus, der damalige Sport-Geschäftsführer, als Wette mit Chance und Risiko bezeichnete, hat die hohen Erwartungen nie erfüllt.

Man hatte gehofft, der hochtalentierte Spielmacher würde an seine Glanzzeiten aus Dortmunder Tagen anknüpfen, doch daraus wurde nichts.

Stattdessen wurde der technisch versierte Spieler nie zu einer tragenden Säule im Gladbacher Team. Die Bilanz ist eine Enttäuschung: In 19 Partien in der Bundesliga kam er auf lediglich ein Tor und eine Vorlage, nicht ein einziges Mal spielte er über die vollen 90 Minuten. Die Erwartungen beider Seiten wurden somit klar verfehlt. Ein schneller Abgang würde für die Borussia nicht nur das Gehalt sparen, sondern auch frisches Geld in die Kasse spülen, nachdem vor einem Jahr eine Sockelablöse von vier Millionen Euro an den BVB geflossen war.

Hinzu kommt: Im kreativen Zentrum haben sich längst andere Spieler aufgedrängt. Dem Supertalent Wael Mohya gehört die Zukunft, und auch der junge Schwede Hugo Bolin überzeugte mit einer starken Vorbereitung. Mit Kevin Stöger steht zudem eine routinierte Option zur Verfügung. Alternativ könnte Coach Eugen Polanski auch auf eine hängende Spitze wie Isac Lidberg oder Shuto Machino hinter Stürmer Tim Kleindienst setzen. Das berichtet „Kicker“.

Reyna ist jedoch nicht der einzige prominente Name, der fehlt, auch wenn es eine kleinere Überraschung ist. Nathan Ngoumou hat die Reise zum Tegernsee ebenfalls nicht mitgemacht. Der Flügelstürmer gilt ebenso als Verkaufskandidat. Gerüchte brachten ihn zuletzt mit dem RSC Anderlecht und Vereinen aus Frankreich in Verbindung. Die Abwesenheit von Tomas Cvancara, der nach seiner Adduktoren-Operation im Aufbautraining ist, kam hingegen nicht unerwartet. (red)

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