Abgangs-Kandidat bei der BorussiaFrankreich-Klub hat Gladbach-Profi im Visier

Giovanni Reyna (l.) und Joe Scally mit guter Laune beim Training.

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Giovanni Reyna (l.) und Joe Scally beim Training von Borussia Mönchengladbach. 

Nach einer schwachen Saison von Giovanni Reyna bei Borussia Mönchengladbach könnte der US-Amerikaner die Fohlen in diesem Sommer schon wieder verlassen. Ein Klub aus Frankreich bekundet Interesse. 

Die Zusammenarbeit zwischen Borussia Mönchengladbach und Gio Reyna könnte nach einer für alle Beteiligten frustrierenden Spielzeit bereits ein jähes Ende finden.

Erst im letzten Sommer war der 23-Jährige für eine Ablöse von vier Millionen Euro vom BVB gekommen, aber ständige Verletzungssorgen warfen ihn zurück. Der kreative Mittelfeldmann fand am Niederrhein einfach nicht zu seiner Form.

RC Straßburg bekundet Interesse an Reyna

Seine Statistik liest sich ernüchternd: gerade einmal 20 Pflichtspiele, ein Treffer und eine Torvorlage. Der US-Boy ist zwar erst seit kurzem von der WM zurück, doch ein Abgang scheint trotzdem unmittelbar bevorzustehen.

Informationen von Sky-Journalist Florian Plettenberg zufolge hat der RC Straßburg aus Frankreichs Ligue 1 bereits Interesse an dem Offensivspieler signalisiert. Das berichtet „BMG-News“.

Die Verhandlungen stecken angeblich noch in den Kinderschuhen, aber die Borussia zeigt sich anscheinend offen für einen Verkauf. Sollte eine akzeptable Offerte eingehen, würde man der Nummer 13 wohl keine Steine in den Weg legen. Obwohl Reynas Arbeitspapier noch bis 2028 gültig ist, wird sein aktueller Wert auf vier Millionen Euro geschätzt.

Gerüchten nach würden die Gladbacher den Spielmacher sogar für weniger als die ursprüngliche Ablöse abgeben, um das Gehaltsbudget zu entlasten. Ein satter Gewinn aus dem Transfer, an dem Borussia Dortmund mit 15 Prozent beteiligt wäre, rückt damit in weite Ferne.

Außerdem ist der Konkurrenzkampf im Fohlen-Kader enorm: Das offensive Mittelfeld ist mit Akteuren wie Robin Hack, Hugo Bolin, Mohya, Florian Neuhaus, Kevin Stöger, Franck Honorat, Nathan Ngoumou und Shuto Machino überbesetzt.

Anscheinend plant Eugen Polanski nicht fest mit Reyna als gesetztem Startelf-Kandidaten, was die Gerüchte um einen Abgang weiter anheizt. Ein zusätzlicher Aspekt: der mögliche Abgang seines Kumpels und Landsmanns Joe Scally, der seit der Ankunft von Daiki Hashioka auch auf der Kippe steht. Doch auch beim Achtplatzierten der letzten Ligue-1-Saison würde Reyna ein harter Wettbewerb erwarten. (red)

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