US-Profi zurück in GladbachReyna-Gastspiel nur von kurzer Dauer?

Giovanni Reyna mit traurigem Blick.

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Giovanni Reyna steigt bei Gladbach wieder ein. Hat er bei den Fohlen noch eine Zukunft?

Zwei WM-Teilnehmer melden sich zurück, aber ein Verbleib bei Borussia scheint ungewisser denn je.

Die Pause nach der Weltmeisterschaft ist beendet! Für Giovanni Reyna und Joe Scally, die beiden US-Boys bei Borussia Mönchengladbach, startet die Vorbereitung. Wieder am Niederrhein angekommen, stehen für das Duo am Mittwoch die üblichen medizinischen Untersuchungen an. Danach geht es für sie zurück ins Teamtraining. Ob die beiden bereits am Samstag (14 Uhr) beim Testkick gegen Hansa Rostock mitmischen können, bleibt abzuwarten.

Besonders bei Reyna ist unklar, wie es bei den Fohlen für ihn weitergeht. Seine Debüt-Saison war für beide Seiten eine Enttäuschung, gezeichnet von Verletzungssorgen und mangelnder Form. Das Ergebnis war ernüchternd: lediglich 577 Spielminuten, ein Treffer und eine Vorlage.

Polanski über Reyna. „Die anderen haben mit ihren Toren vorgelegt“

Es kursieren wilde Gerüchte: War sein Gastspiel nur von kurzer Dauer? Einem Bericht der „Sport Bild“ zufolge würde die Borussia sogar ein Angebot unterhalb seines taxierten Marktwertes von vier Millionen Euro in Erwägung ziehen. So könnte man das Salär des 23-Jährigen von der Gehaltsliste bekommen. Das berichtet „rp-online.de“.

Dabei scheint die neue 4-2-3-1-Formation von Coach Eugen Polanski wie gemacht für einen kreativen Kopf wie Reyna. Allerdings haben sich während seiner Pause die Konkurrenten im Angriff eindrucksvoll empfohlen. Wael Mohya netzte kürzlich in Essen ein, während der Schwede Hugo Bolin bisher als der Gewinner der Vorbereitung gilt. Er legte mit zwei Treffern in Wuppertal und einem weiteren Tor in Essen mächtig los. 

Im neuen Spielsystem sieht der Coach für Reyna prinzipiell drei Optionen. „Er ist ein offensiver Mittelfeldspieler. In diesem System hast du drei Positionen dafür. Ich glaube schon, dass er links oder zentral spielen kann“, äußerte sich Polanski. Der Wettbewerb ist jedoch riesig, da mit Robin Hack ein weiterer Spieler um einen Startplatz in der Offensive buhlt.

„Die anderen haben mit ihren Toren vorgelegt“, stellt der Trainer klar. Aus seiner Sicht ist der Konkurrenzkampf im offensiven Mittelfeld etwas Positives.

Wie es mit dem erst 23-Jährigen bei Borussia weitergeht, ist ungewiss. Sein enormes Potenzial ist unbestritten, aber die erste Saison verlief für alle Beteiligten frustrierend. Demnächst stehen Gespräche mit Rouven Schröder und Polanski an, in denen seine Zukunftschancen erörtert werden. Momentan haben andere Akteure wohl die besseren Karten, und der Transfermarkt hat noch fünf Wochen lang geöffnet. 

Bei seinem US-Kollegen Joe Scally stellt sich die Situation ein wenig anders dar. Wegen der Verletzung des Neuzugangs Yukhym Konoplia ist er momentan der einzige gelernte Rechtsverteidiger im Aufgebot. Dennoch wird auch Scally, seit 2021 im Trikot der Fohlen, als potenzieller Abgang gehandelt. Es bleibt spannend, ob seine 87 Minuten bei der WM genügten, um das Interesse von Klubs aus England zu wecken. (red)

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