„Da hört man ihn nicht“Prominenter Zaungast – Polanski mit deutlicher Forderung an Talent

Lars Stindel und Rainer Bonhof stehen neben dem Trainingsplatz.

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Lars Stindel und Rainer Bonhof verfolgten am Dienstag gemeinsam das Training der Fohlen.

Prominenter Gast am Niederrhein! Und ein Youngster rückt ins Rampenlicht.

Ein bekanntes Gesicht sorgte am Dienstag für Aufsehen am Borussia-Park. Zum Auftakt der dritten Vorbereitungswoche stattete Lars Stindl, der frühere Kapitän, seinem Ex-Verein einen Besuch ab.

Der jetzige Co-Trainer der deutschen U20-Nationalelf nutzte die Gelegenheit für ein Schwätzchen mit Vereinspräsident Rainer Bonhof und ein Hallo an seinen alten KSC-Kumpel David Herold. Nach dem mehr als zweistündigen Training kam es dann zum Gipfeltreffen mit dem kompletten Trainerteam. Stindl war aus privaten Anlässen in der Region. Das berichtet „Rheinische Post“.

Polanski lobt Youngster Dillon Berko

Unter den Augen von Stindl ging es bei den Fohlen ordentlich zur Sache. Coach Eugen Polanski tritt aber auf die Bremse und will das Pensum im Gegensatz zur letzten Woche nicht erhöhen. Seine Begründung: „Die Jungs sollen erst mal in dieser Intensität ankommen. Man hat schon einige schwere Beine gesehen.“

Ein Thema war natürlich auch der 2:1-Erfolg im Test gegen Rot-Weiss Essen am Samstag. Ein Sieg mit bitterem Beigeschmack: Yukhym Konoplia zog sich einen Innenbandanriss zu und fällt nun bis zu zwei Monate aus.

Seine Position übernahm Dillon Berko aus dem Nachwuchs, der als Rechtsverteidiger laut Polanski eine „auffällig gute“ Leistung zeigte. Die Verletzungsmisere des einen wird zur großen Gelegenheit für den anderen. Der Coach weiß: Es sind „manchmal tatsächlich die Verletzungen, die einem Spieler eine solche Möglichkeit geben“.

Auf einen neuen Transfer als Reaktion auf Konoplias Ausfall wollen die Gladbacher Bosse zunächst verzichten. Jetzt ist die Stunde von Berko gekommen, der sich beweisen muss. Polanski hat allerdings eine deutliche Forderung an das Talent: Er soll die starke Ausstrahlung aus dem Testspiel mit in den Trainingsalltag nehmen. Denn da ist der Youngster ihm noch zu leise. Die klare Ansage des Trainers: „Da hört man ihn nicht.“ (red)

Shuto Machino und Zento Uno sowie Dolmetscher Atsushi Waki auf dem Trainingsplatz.

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