WM-Skandal um Ex-GladbacherJetzt kommt die Wahrheit ans Licht

Nico Elvedi und Denis Zakaria diskutieren mit dem Schiri.

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Der Platzverweis von Breel Embolo sorgte bei den Schweizern für Entsetzen. Hier diskutieren unter anderem Nico Elvedi und der Ex-Gladbacher Denis Zakaria mit dem Schiedsrichter.

Aktualisiert

Der WM-Platzverweis für Breel Embolo sorgte für große Diskussionen. Nun gibt es neue Entwicklungen.

WM-Beben um einen Ex-Gladbacher! Eine Szene aus dem WM-Viertelfinale zwischen Argentinien und der Schweiz schlägt nachträglich hohe Wellen.

Mitte der zweiten Hälfte, die Eidgenossen um Gladbach-Verteidiger Nico Elvedi waren nach dem Ausgleich von Dan Ndoye wieder voll im Spiel, musste Angreifer Breel Embolo mit Gelb-Rot runter – wegen einer Schwalbe.

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Eine spielentscheidende Szene, die das Momentum wieder Richtung Argentinien kippen ließ und den Weg zum 3:1-Erfolg nach Verlängerung freimachte.

Doch jetzt kommt die Wahrheit ans Licht: Der Rauswurf war ein Riesen-Fehler und basierte auf einer komplett falschen Auslegung der Regeln! Das gestanden die obersten Regelwächter des Weltfußballs, das International Football Association Board (IFAB), nun in einem Schreiben. In dem Dokument, das „The Athletic“ vorliegt, wird der Fall Embolo klipp und klar als Fehler bezeichnet. Das berichtet „bild.de“.

Was war passiert? Im Zweikampf mit Argentiniens Leandro Paredes landete Embolo auf dem Rasen und wälzte sich. Der Schiri Joao Pinheiro aus Portugal entschied erst auf Freistoß für die Schweiz und zückte Gelb für Paredes. Doch dann schaltete sich Video-Assistent Guillermo Pacheco aus Mexiko ein und holte Pinheiro an den Bildschirm – ein Vorgehen, das absolut nicht den Regel entspricht.

Für die XXL-WM gab es zwar eine neue Regel, die dem VAR das Eingreifen bei einer Verwechslung von Spielern bei Karten erlaubt. Diese Regel gilt aber explizit nicht für die Überprüfung oder gar die Rücknahme einer Gelben Karte.

Da es eine Tatsachenentscheidung war und Paredes auch nicht mit einem anderen Spieler verwechselt worden war, war die Einmischung gegen die Regeln. Durch den Check am Monitor wurde die ganze Szene um 180 Grad gedreht. Auch wenn Embolos Schwalbe an sich unstrittig war, hätte sie in diesem Fall eben nicht nachträglich nach VAR-Einschreiten geahndet werden dürfen.

Die Folgen für die Schweizer waren brutal: Embolo musste duschen gehen, Argentinien nutzte die Überzahl eiskalt und marschierte ins Halbfinale. Damit schied mit Nico Elvedi auch der letzte verbliebene Schweizer aus dem Turnier aus. Eine offizielle Reaktion der Fifa zu diesem Vorfall steht bislang noch aus. (red)

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