Die Fohlen siegen im Test bei Rot-Weiss Essen, doch die Sorge um Yukhym Konoplia überlagert die Freude.
Verletzung im TestspielPolanski sorgt sich um Neuzugang: „Erst mal keine gute Nachricht“

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Yukhym Konoplia humpelte in der Anfangsphase verletzt vom Platz.
Borussia Mönchengladbach konnte auch das zweite Vorbereitungsspiel gewinnen. Gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen gab es am Samstagnachmittag (25. Juli) einen 2:1-Erfolg an der Hafenstraße. Überschattet wurde der Sieg jedoch von einer Verletzung.
Der Schockmoment für die Gladbacher ereignete sich schon zu Beginn des Spiels. Yukhym Konoplias Einsatz war nach gerade einmal zwölf Minuten vorbei.
Konoplia mit Problemen am Innenband im Knie
Nach einem harten Foul von Essens Franci Bouebaris ging der Ukrainer mit Schmerzen im rechten Knie zu Boden. Es wurde schnell deutlich, dass der Außenverteidiger nicht weitermachen konnte; er verließ humpelnd den Rasen.
Trainer Eugen Polanski zeigte sich beunruhigt: „Direkt nach dem Spiel ist es schwer mit einer Diagnose, aber wenn man weiß, was das für ein harter Hund ist und wenn er sagt, es geht nicht mehr weiter, dann wird es auch nicht mehr weitergehen.“ Er hoffe, es sei nichts Gravierendes, doch Konoplia spüre sein Innenband, was „natürlich erst mal keine gute Nachricht“ sei. Das berichtet „rp-online.de“.
Für den angeschlagenen Konoplia rückte Dillon Berko aus der U23 nach, da Joe Scally sich nach der WM-Teilnahme noch in den Ferien befindet. Auf der linken Abwehrseite war Lukas Ullrich nach seiner leichten Verletzung aus der Vorwoche wieder einsatzbereit.
Dafür fehlte David Herold, der laut Polanski seit Mittwoch Oberschenkelprobleme hat. Der Gladbach-Trainer sprach aber von einer Vorsichtsmaßnahme. Dafür sprang in der zweiten Halbzeit erneut der junge Edin Biber ein, der gerade erst einen neuen Vertrag unterschrieben hat. Ihm unterlief in der Schlussphase ein Eigentor zum 1:2 (90.+2). Zuvor hatten Hugo Bolin (45.+1) und Wael Mohya (74.) für die Fohlen getroffen.
Die erfreulichste Meldung des Tages war das Comeback von Tim Kleindienst. Nachdem er das Match gegen Wuppertal (6:0) ausgelassen hatte, betrat der Kapitän zum ersten Mal in dieser Saison den Platz. Sein Auftritt war für etwa eine halbe Stunde geplant; in der 33. Minute machte er Platz für Isac Lidberg. (red)

