Starke erste EindrückeErsetzt bei Gladbach jetzt ein 19-Jähriger Kleindienst?

Torjubel bei Robin Hack, Franck Honorat und Iaia Marco Danfa

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Robin Hack, Franck Honorat und Iaia Marco Danfa könnten zum Saisonstart die Offensiv-Positionen bei Borussia Mönchengladbach besetzen.

Bei Borussia Mönchengladbach dürfen sich zahlreiche Talente in der Saisonvorbereitung beweisen. Besonders einer macht dabei Hoffnung auf baldige Gladbach-Auftritte in der Bundesliga.

Die Vorbereitung läuft seit zehn Tagen, und gleich sechs Youngster dürfen bei Borussia Mönchengladbach im Profi-Team vorspielen.

Unter den Augen von Trainer Eugen Polanski (40) wollen sich Fritz Fleck (19), Mathieu Nguefack (18), Niko Horvat (17), Iaia Manco Danfa (19), Dillon Berko (20) und Edin Biber (17) ins Rampenlicht spielen und sich den Bundesliga-Traum schon in der neuen Spielzeit erfüllen.

Junger Vertreter für Kleindienst im Gladbach-Sturm?

Die Botschaft von Trainer Eugen Polanski (40) ist unmissverständlich: Wer Leistung zeigt, hat die Aussicht auf einen festen Platz im Bundesliga-Aufgebot. Die Fohlen verfolgen damit konsequent ihre neue Linie, vermehrt auf Talente aus den eigenen Reihen zu setzen, wie es zuvor schon bei Wael Mohya (17) geklappt hat.

Und einer nutzt seine Gelegenheit offenbar besonders gut: Stürmer Iaia Manco Danfa. Der Offensivmann, der 2025 vom Berliner AK an den Niederrhein stieß, hat in den ersten zwei Wochen ordentlich Eindruck hinterlassen.

Beim 6:0-Sieg im Testspiel gegen Wuppertal am vergangenen Samstag sorgte er für ein echtes Highlight, als sein artistischer Fallrückzieher das Gehäuse nur um Zentimeter verpasste.

Polanski ist sichtlich angetan: „Iaia ist ein brutal spannender Spieler, das muss man schon sagen. Er kann seine Chance gerade nutzen, das hat man auch in Wuppertal gesehen. Auch, weil Tim Kleindienst jetzt gerade noch nicht bei 100 Prozent ist.“ Das berichtet „Bild“.

Wird Danfa also zur Überraschung, wenn die Bundesliga am 29. August in Leipzig startet? Ausgeschlossen ist das nicht, denn der eigentlich als Stammkraft geplante Tim Kleindienst könnte nach seiner langen Verletzungspause noch etwas Anlaufzeit benötigen.

Seine Fitness-Werte sind zwar gut, doch sein letztes Spiel von Anfang an in der Bundesliga liegt über 14 Monate zurück – damals bei der 0:2-Pleite gegen die Bayern. Eine üble Knieverletzung mit zwei notwendigen Operationen hatte den Nationalstürmer zu dieser langen Auszeit gezwungen. Auf den Test in Wuppertal verzichtete er noch.

Genau diese lange Zwangspause von Kleindienst könnte sich nun als riesige Möglichkeit für das Fohlen-Talent Danfa erweisen, um sich direkt zum Start der neuen Spielzeit einen Platz im Sturmzentrum zu erkämpfen. (red)

Manu Kone und Maximilian Wöber (r.) unterhalten sich auf dem Spielfeld.

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