Überraschend nicht im Aufgebot! Die Zukunft von Nathan Ngoumou ist ungewisser denn je.
„Dann trifft es eben Spieler“Polanski-Aussage lässt aufhorchen

Copyright: IMAGO/fohlenfoto
Nathan Ngoumou schaffte es am Samstag nicht in den Testspiel-Kader.
Am Samstag feierte Borussia Mönchengladbach einen 2:1-Erfolg im Test gegen den Drittligisten Rot-Weiss Essen. Vor einer Kulisse von 8821 Fans gab Trainer Eugen Polanski (40) dabei gleich 24 Spielern eine Chance.
Während Akteure wie Zento Uno (21), Tomas Cvancara (25), Jens Castrop (22) und David Herold (23) aufgrund von Blessuren oder zur Schonung passen mussten, hatte das Fehlen von Nathan Ngoumou (26) einen anderen Hintergrund.
Gladbach hat nur noch wenig Verwendung für Nathan Ngoumou
Der pfeilschnelle Franzose, spielberechtigt für Kamerun, war weder angeschlagen noch für Transferverhandlungen abgestellt. Der Grund ist viel simpler: Im Kader war schlicht kein Platz für ihn.
Polanski äußerte sich dazu unmissverständlich: „Es ist einfach so, dass ich momentan so viele Spieler habe und die Minuten auch verteilen will und muss, um einen Rhythmus hereinzubekommen. Bei uns sind dann leider manche Positionen auch dreifach und nicht nur doppelt besetzt. Wenn wir dann keine großartigen Verletzungen haben, dann trifft es eben Spieler, die nicht zum Einsatz kommen können.“
Diese Worte seien ein klares Signal in Richtung des Flügelstürmers, berichtet „bild.de“. Obwohl Ngoumou bei den Fohlen noch ein bis 2027 gültiges Arbeitspapier hat, scheint man am Niederrhein für die kommende Bundesliga-Saison nicht mehr auf ihn zu setzen.
Für Ngoumou wird die Lage damit zu einer echten Zwickmühle. Es soll zwar loses Interesse von Vereinen wie Anderlecht sowie aus Frankreich und Polen geben, doch spruchreif ist noch nichts.
Dazu kommt: Ohne Spielpraxis in den Testpartien kann er sich nach seiner langen Zwangspause kaum bei anderen Vereinen ins Schaufenster stellen, die vor einer Verpflichtung natürlich einen Beleg seiner aktuellen Form sehen wollen. (red)
