„Aggressiv und laut“Dieser Fohlen-Youngster mischt die Abwehr auf

Jan Leszczynski und Lukas Ullrich beim Training

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Jan Leszczynski fällt in der Vorbereitung positiv auf.

Ein Fohlen-Talent dreht auf! Polanski ist begeistert.

Beim 2:1-Sieg im letzten Vorbereitungsspiel gegen den Drittligisten Rot-Weiß Essen stellte Coach Eugen Polanski (40) in der zweiten Spielhälfte eine blutjunge Verteidigung auf.

Dillon Berko (20), Tyler Meiser (19), Jan Leszczynski (19) sowie Edin Biber (17) bildeten die Abwehrkette auf dem Rasen, die Mathieu Nguefack (18) im Mittelfeld zusätzlich absicherte. Die Youngster-Truppe performte ordentlich, auch wenn Biber kurz vor Schluss ein unglückliches Eigentor unterlief.

Insbesondere ein Spieler fiel auf: Der polnische Neuzugang Jan Leszczynski beeindruckte mit seiner energischen und lauten Art und zelebrierte eine Rettungstat auf der Linie nach einem Versuch des ehemaligen Borussen Semir Telalović (26) wie einen Torerfolg.

Natürlich entging auch dem Coach die Performance des jungen Polen nicht. Der Youngster erhielt explizites Lob von Eugen Polanski: „Jan hat es echt gut gemacht.“ Der Trainer hob zudem die speziellen Gegebenheiten hervor, denn Leszczynski war von teilweise noch unerfahreneren Kollegen flankiert. Zwar schimmere hier und da die „Jugendlichkeit“ durch, aber das ist laut Polanski „einfach eine Frage der Erfahrung“. Das berichtet „bild.de“.

Polanski sind die Herausforderungen für den Neuen bewusst. „Für einen jungen Spieler, der das erste Mal im Ausland fern der Heimat und mit einer fremden Sprache klarkommen muss, ist es erst mal schwer“, so der Coach. Aber Leszczynski scheint sich rasant zu integrieren. Er gilt als „offener Typ“, der mit einem „richtig gutes Passspiel, links wie rechts“ glänzt.

Eine besondere Stärke des Polen verblüfft. „Man darf nicht vergessen, dass er Rechtsfuß ist, und dann auf der linken Seite so spielt, als ob es normal wäre“, ist Polanski begeistert. Obwohl er mit nur vier Auftritten für Legia Warschau in Polens höchster Spielklasse kaum Profi-Erfahrung mitbringt, steht er jetzt im Konkurrenzkampf um einen Platz in der Abwehrzentrale. Dort muss er sich gegen gestandene Profis wie Nico Elvedi (28) und Kevin Diks (29) sowie den jungen Herausforderer Fabio Chiarodia (21) durchsetzen. (red)

Daiki Hashioka (l.) im Zweikampf mit Adrian Palacios.

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