Joe Scally hat bei Borussia Mönchengladbach wohl keine Zukunft mehr. Aufgrund der Verpflichtung von Daiki Hashioka (27) haben die Fohlen-Bosse klar signalisiert, dass man mit dem WM-Fahrer nicht mehr plant.
Transfer als deutliches SignalBorussia-Profi steht am Niederrhein vor dem Abgang

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Joe Scally (r.), hier neben Fabio Chiarodia (l.) und Tomas Cavancara, steht bei der Borussia wohl vor dem Abgang.
Gemeinsam mit US-Teamkollege Giovanni Reyna (23) ist Joe Scally (23) am Mittwoch aus der WM-Pause zurückgekehrt.
Für die beiden stehen nun die notwendigen Fitness-Checks an, ehe die Reise ins Trainingscamp am Tegernsee (2. bis 9. August) ansteht. Doch für Scally persönlich sind die Perspektiven bei Borussia Mönchengladbach alles andere als glänzend.
Scally droht bei Konoplia-Rückkehr ein Platz auf der Tribüne
Dem Außenverteidiger wurde von der Klubleitung unmissverständlich signalisiert, dass man mit ihm nicht für die kommende Saison plant. Die Botschaft kam in Form von zwei frischen Neuzugängen bei den Fohlen. Manager Rouven Schröder (50) verpflichtete erst den ukrainischen Spieler Yukhym Konoplia (26).
Als dieser sich verletzte (Innenbandanriss, Ausfallzeit mindestens zwei Monate), reagierte der Klub prompt und holte am Donnerstag Daiki Hashioka (27) von Slavia Prag. Der Neuzugang aus Japan ist als Leihgabe mit Kaufmöglichkeit vorgesehen und soll für Konoplia einspringen – ein klares Zeichen gegen Scally. Das berichtet „Bild“.
Das heißt für den 23-Jährigen, der in fünf Jahren bei der Borussia immer gesetzt war und schon 153 Partien in der Bundesliga absolviert hat, dass er sich wohl mit der Ersatzbank anfreunden muss.
Und es könnte noch dicker kommen: Wenn Konoplia in rund zwei Monaten zurückkehrt und Scally immer noch da ist, könnte für ihn wegen der Doppel-Konkurrenz durch Konoplia und Hashioka sogar nur noch ein Platz auf der Tribüne bleiben.
Die Zeichen stehen also klar auf Trennung, spätestens wenn das Transferfenster am 1. September schließt. Ein Transfer erscheint als die vernünftigste Option für alle Beteiligten.
Mit seinen 23 Jahren könnte Scally den nächsten Karrieresprung wagen. Gleichzeitig wäre es für Gladbach die letzte Gelegenheit, mit dem US-Boy noch Kasse zu machen. (red)

