„Muss ihn aussortieren“ Frust bei Stürmer – Aussicht auf Millionen-Deal schwindet
Tomas Cvancara vergab gegen Dundee die ein oder andere Chance.
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Tomas Cvancaras Leihe zu Celtic FC, die im Winter startete, nimmt eine dramatische Wendung. Was anfangs hoffnungsvoll aussah, gleicht mittlerweile einem Fiasko.
Für die Schotten legte der Angreifer einen Traumstart hin: In seinen ersten zwei Liga-Partien gelangen ihm direkt ein Treffer und ein Assist. Von dieser anfänglichen Begeisterung ist aber nichts mehr übrig. Nachdem bereits ein Leihgeschäft in die Türkei scheiterte, könnte sich nun auch sein Aufenthalt in Schottland als Reinfall entpuppen.
Cvancara-Frust bei Celtic: „Er braucht ein Tor“
Die Bilanz des Tschechen liest sich aktuell so: zehn Spiele, zwei Treffer (ein Elfmeter) und zwei Assists. Der Haken an der Sache? Cvancara hat seit acht Liga-Partien aus dem Spiel heraus nicht mehr ins Tor getroffen. Eine echte Durststrecke!
„O'Neill muss ihn aussortieren, um den Titel zu gewinnen. Er ist nicht gut genug“, forderte das Portal „GiveMeSport“ von Celtic-Trainer Martin O'Neill. Der sagte nach dem 2:1-Erfolg seines Teams am Ostersonntag beim FC Dundee über den Tschechen: „Er war natürlich ziemlich niedergeschlagen. Er hatte einige Chancen, hätte gut und gerne zwei Treffer machen können. Auf die Dauer ist das für ihn frustrierend, er braucht ein Tor.“
Trotz dieser durchaus mitfühlenden Worte: Falls sich die Flaute fortsetzt und Cvancara seinen festen Platz im Team einbüßt, wird Celtic Glasgow wohl kaum die Kaufoption über acht Millionen Euro aktivieren wollen. Dabei könnte Gladbach die Kohle gut gebrauchen. Ein Comeback am Niederrhein im kommenden Sommer scheint dadurch immer realistischer. Das berichtet „BMG-News“.
Zwar läuft sein Arbeitspapier in Gladbach noch bis 2028, aber das Verhältnis zwischen dem Spieler und dem Klub gilt nach diversen Differenzen als stark belastet. Eine langfristige Zukunft am Niederrhein für den Spieler, den Roland Virkus einst für satte 10,5 Millionen Euro holte, ist fast undenkbar.
Im Angriff der Borussia ist die Lage sowieso schon kompliziert. Für die nächste Spielzeit hat der Verein bereits fünf Angreifer vertraglich gebunden: Cvancara, Tim Kleindienst, Shuto Machino, Grant-Leon Ranos und Winsley Boteli. Der in dieser Saison treffsicherste Stürmer Haris Tabakovic ist derweil nur ausgeliehen. Da Gladbach noch gegen den Abstieg spielt und keine Planungssicherheit hat, liegen mögliche Gespräche über eine feste Verpflichtung auf Eis.
Was die Sache noch schlimmer macht: Shuto Machino, für den man acht Millionen Euro zahlte, ist bislang ebenfalls noch überhaupt nicht eingeschlagen. Die Tatsache, dass in den vergangenen Jahren beinahe 20 Millionen Euro in die beiden Spieler Cvancara und Machino flossen, dürfte bei vielen Fans der Fohlen für Bauchschmerzen sorgen. (red)
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