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Von Achim Müller

Gladbach-Legende ausgezeichnet Borussias Terrier ist jetzt in der „Hall of Fame“ 

Berti Vogts zeigt 1974 bei einer Feier den gewonnenen WM-Pokal.

Der größte Triumph in der Karriere von Gladbach-Legende Berti Vogts: 1974 gewinnt er als absoluter Leistungsträger mit der DFB-Elf nach einem Sieg im Finale gegen die Niederlande den WM-Pokal im eigenen Land. 

Mönchengladbach - Dieser Neuzugang in der Ruhmeshalle ist überfällig gewesen. Hans-Hubert „Berti“ Vogts ist in die „Hall of Fame“ des deutschen Fußballs aufgenommen worden. Die „Hall of Fame“ ist Teil der Dauerausstellung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.

Auszeichnung macht Vogts stolz

„Ich bin stolz, dazukommen zu dürfen. Damit habe ich nicht gerechnet“, sagt der 73-Jährige. „Als kleiner Junge habe ich miterlebt, wie Deutschland 1954 Weltmeister wurde – jetzt mit einigen dieser Helden von Bern in der ‚Hall of Fame’ in einer Reihe zu stehen, erfüllt mich mit Stolz.“

Vogts hat als Verteidiger im Trikot der DFB-Elf 1972 die Europameisterschaft gewonnen, 1974 den WM-Titel. Er wurde zwei Mal Fußballer des Jahres (1971 und 1979) in Deutschland. Mit seinem Verein Borussia Mönchengladbach, den er als Profi nie verlassen hat, gewann er fünf Meistertitel, zwei Mal den UEFA-Cup und ein Mal den DFB-Pokal.

Vogts ist als „Terrier“ vom Niederrhein zur lebenden Legende in Gladbach geworden. Neben 96 Länderspielen spielte er innerhalb von 14 Jahren 419-mal in der Bundesliga für die Fohlen-Elf. Kein anderer Spieler hat diese Bundesliga-Einsatzzahl im VfL-Trikot jemals erreicht bislang. Mit insgesamt 528 Einsätzen für Borussia ist er Gladbachs Rekordspieler – und es dürfte fraglich sein, ob dieser Rekord überhaupt noch einmal gebrochen werden kann.

Als Trainer hat Vogts auch einige Erfolge vorzuweisen, sein größter ist sicherlich als Bundestrainer der Gewinn der Europameisterschaft 1996 in England gewesen. In die „Hall of Fame“ ist Vogts speziell wegen seiner Leistungen als Spieler aufgenommen worden.

Ebenfalls in der Ruhmeshalle neu dabei sind Andreas Möller, Michael Ballack (beide Mittelfeld), Klaus Fischer und Rudi Völler (jeweils Angriff).

„Mit Berti Vogts würdigen wir eine große Persönlichkeit, die in den 1970er-Jahren den deutschen Fußball geprägt hat. Andreas Möller und Michael Ballack verkörpern die jüngere deutsche Fußballgeschichte. Und Klaus Fischer und Rudi Völler zählen zu den herausragenden Mittelstürmern, die der deutsche Fußball hervorgebracht hat“, sagt Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums. Als dritter ehemaliger Gladbacher Spieler nach Günter Netzer und Lothar Matthäus (beide stehen in der Gründungself) hat Berti Vogts die Auszeichnung erhalten.

Bislang sind in die „Hall of Fame“ gewählt worden:

Männer, Jahrgang 2020: Berti Vogts (Abwehr), Andreas Möller, Michael Ballack (beide Mittelfeld), Klaus Fischer, Rudi Völler (beide Angriff).

Männer, Jahrgang 2019: Oliver Kahn (Tor), Hans-Jürgen Dörner (Abwehr), Wolfgang Overath (Mittelfeld), Jürgen Klinsmann (Angriff), Helmut Schön (Trainer).

Frauen, Jahrgang 2019 (Gründungself): Silke Rottenberg (Tor), Steffi Jones, Doris Fitschen, Nia Künzer (Abwehr), Renate Lingor, Silvia Neid, Martina Voss-Tecklenburg, Bettina Wiegmann (Mittelfeld), Inka Grings, Birgit Prinz, Heidi Mohr (Angriff), Tina Theune (Trainerin).

Männer, Jahrgang 2018 (Gründungself): Sepp Maier (Tor), Franz Beckenbauer, Paul Breitner, Andreas Brehme (Abwehr), Günter Netzer, Lothar Matthäus, Fritz Walter, Matthias Sammer (Mittelfeld), Uwe Seeler, Gerd Müller, Helmut Rahn (Angriff), Sepp Herberger (Trainer).