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Von Judith Malter, Antonia Raabe

Nach Sommer-Rot und Unterzahl Borussia erkämpft 2:2-Remis bei Hertha BSC

Am 28. Bundesligaspieltag kamen die Gladbacher bei Hertha BSC

Am 28. Bundesligaspieltag kamen die Gladbacher bei Hertha BSC

Berlin - Borussia muss einen Dämpfer im Kampf um Europa hinnehmen. Am 28. Bundesliga-Spieltag kamen die Gladbacher am Samstag (10. April 2021) bei Hertha BSC nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. VfL-Keeper Yann Sommer hatte bereits nach 13 Minuten die Rote Karte gesehen, weshalb die Fohlen den Großteil der Partie in Unterzahl bestreiten mussten. 

  • Gladbach hat am Samstag ein 2:2 bei Hertha BSC erkämpft
  • Im Kampf um die europäischen Plätze treten die Fohlen auf der Stelle
  • Gladbach-Keeper Yann Sommer flog nach nur 13 Minuten mit Rot vom Platz

Gladbach in Berlin früh in Unterzahl

„Am Ende nehmen wir den Punkt mit, auch, wenn wir gerne hier gewonnen hätten“, sagte Borussias Trainer Marco Rose (44) nach dem Spiel.

Der VfL-Coach hatte in Deutschlands Hauptstadt eine Partie gesehen, die gemächlich begann, dann aber schnell wild wurde. Zwar hatten beide Teams gleich zu Beginn Offensivbemühungen an den Tag gelegt, die gelungenen Abwehraktionen überwogen allerdings in der Anfangsphase.

Nach nur zehn Minuten dann aber der erste Aufreger für den VfL:  Gladbachs Marcus Thuram und Herthas Niklas Stark gingen nach einem Zweikampf beide zu Boden, Schiedsrichter Patrick Ittrich entschied allerdings auf Stürmerfoul und nicht auf Elfmeter für Borussia.

Kurz darauf kam es allerdings noch schlimmer für die Fohlen: Nach einem langen Ball aus den Berliner Abwehrreihen landete die Kugel bei Hertha-Stürmer Jhon Cordoba, der Richtung Gladbacher Tor rannte. VfL-Keeper Yann Sommer sprintete daraufhin aus seinem Tor auf den Kolumbianer zu und brachte ihn kurz vor dem Strafraum zu Fall – Freistoß für Hertha und Rot für Sommer!

Borussia seit der 13. Spielminute in Unterzahl

Nach nur 13 Minuten musste der Schweizer das Feld verlassen und Borussia die Partie in Unterzahl bestreiten. Damit mit Tobias Sippel ein neuer Keeper aufs Feld konnte, musste außerdem Verteidiger Oscar Wendt weichen.

Und: Die frühe Systemumstellung bedingt durch die Unterzahl brachte die Fohlen zwischenzeitlich aus dem Konzept – und die Gastgeber nach 23 Minuten in Führung durch ein von Gladbachs Christoph Kramer abgefälschtes Traumtor von Berlins Santiago Ascacibar.

Auch danach blieb die Hertha vorerst das dominierende Team. Borussia ließ jedoch vorerst keine weiteren Treffer zu und fing sich zusehend wieder. Stattdessen gelang den Fohlen nach 27 Minuten der Ausgleich: Thuram schickte Landsmann Alassane Plea mit einem perfekten Pass rechts in die Spitze. Der Franzose ließ seine Verteidiger dann eiskalt stehen und setzte sich schließlich im Eins-gegen-eins auch gegen Hertha-Torhüter Alexander Schwolow durch. Schließlich versenkte er die Kugel im langen Eck – 1:1!

Nach 38 Minuten war es dann Lars Stindl, der einen von Thuram nach Foul von Stark herausgeholten Foulelfmeter, für Borussia zum 2:1 verwandelte und damit das Spiel noch vor der Halbzeit drehte.

Hertha gleicht nach dem Seitenwechsel wieder aus

Nach dem Seitenwechsel gings aufregend weiter: In der 49. Minute traf Cordoba zum Ausgleich für die Gäste, das Tor wurde allerdings zuvor minutenlang auf eine mögliche Abseitsstellung überprüft. Nach der VAR-Überprüfung zählte der Treffer schließlich jedoch zum Leidweisen der Fohlenelf – 2:2.

Die Herthaner drückten danach weiter auf die Führung, blieben aber trotz Überzahl glücklos. Auch Borussia hatte noch Möglichkeiten, die jedoch allesamt im Sand verliefen.

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Einen Aufreger gab es nochmal in der Schlussphase, als Thuram im Berliner Strafraum gemeinsam mit Klünter zu Boden ging, beim Versuch Aufzustehen jedoch scheinbar vom Berliner gehalten wurde. Ittrich ließ weiterspielen, was für Rose nicht ganz nachvollziehbar war. „Wie so oft in dieser Saison, sitzen wir hier und diskutieren“, sagte Rose. Es sei nicht nachvollziehbar, warum der fragliche Zweikampf im Berliner Strafraum in der 73. Minute vermeintlich nicht genauer angeschaut worden sei.

So blieb es am Ende beim 2:2, welches Borussia im Kampf um die Europapokalplätze zwar nicht wirklich weiterbringt, in Anbetracht der Tatsache, dass die Fohlen den Großteil der Spielzeit in Unterzahl bestreiten mussten, aber wohl als Erfolg zu werten ist.

Rose: „Hertha war am Ende überlegen“

Rose: „Man muss schon sagen, dass Hertha am Ende feld- und spielüberlegen war. In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit waren wir etwas passiv und haben dann leider auch das Gegentor kassiert. Danach haben wir es aber gut gemacht.“

Mit 40 Punkten rangieren die Fohlen in der Bundesliga-Tabelle nun auf Platz acht.