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Von Piet van Riesenbeck

Oft unterschätzt? Gladbachs Weltmeister spricht über Rolle im DFB-Team 

Borussias Matthias Ginter ist aktuell für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz.

Gladbachs Matthias Ginter spielt am Mittwoch in Köln gegen die Türkei.

Mönchengladbach - Wenn die deutsche Nationalmannschaft am Mittwochabend (20.45 Uhr) auf die Türkei trifft, werden in Abwesenheit der Top-Stars nur zwei Weltmeister von 2014 an Board sein: Julian Draxler (27) von Paris St. Germain und Borussias Matthias Ginter (26).

Matthias Ginter: Einer von zwei Weltmeistern gegen Türkei

Dem Gladbacher Innenverteidiger kommt also fast schon zwangsläufig eine Führungsrolle im jungen DFB-Team zu. Mittlerweile seit sechs Jahren Nationalspieler, hat der gebürtige Freiburger sich langsam aber sicher einen Status als Stammspieler bei Jogi Löw erarbeitet und kommt so bereits auf 31 Länderspiele.

Dass der Gladbacher trotzdem in der Öffentlichkeit nicht auf einem Level mit seinen Vorgängern, wie Mats Hummels oder Jerome Boateng, wahrgenommen wird, stört Ginter dabei nur wenig. „Dass ich extern gelegentlich unterschätzt werde, bin ich schon gewohnt“, stellt er im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) fest: „Intern bekam ich immer eine Menge Anerkennung, die Verantwortlichen im Verein und der Nationalmannschaft schätzen mich und wissen, was sie an mir haben.“

Ginter: Nationalelf kann mit Top-Teams mithalten

Die Nationalelf ist aktuell weit vom 2014er Niveau entfernt, vermied den Abstieg in die Nations League B nur durch eine Regeländerung der UEFA und ist in dem neuen Wettbewerb weiterhin ohne Sieg. Dennoch sieht Ginter das Team zurück auf dem Weg in die Spitze.

„Nach dem vom Bundestrainer vorgenommenen Umbruch ist ein neuer, frischer Wind ins Team gekommen“, so der Abwehrmann in der „FAZ“: „Vielleicht sind andere Nationen auf ihrem Weg schon weiter, aber wir können mit den anderen Größen im europäischen Fußball auf jeden Fall mithalten.“

Ginter über Borussia: Mannschaft hat viel Potenzial

Das soll Ginter in den kommenden Monaten auch im Verein gelingen. In der Champions League warten Real Madrid, Inter Mailand und Schachtar Donezk auf die Fohlen. Große Kaliber im internationalen Fußball. Dennoch hält der Verteidiger seine Borussia nicht für chancenlos: In Europa zu überwintern, sei das erklärte Ziel.

„Ich sehe einfach sehr viel Potenzial in der Mannschaft“, meint Ginter und fährt mit Hinblick auf Platz vier in der Vorsaison fort: „Viele bei uns haben aber das Gefühl, dass wir unsere Möglichkeiten noch nicht voll ausgeschöpft haben.“

Gladbach-Coach Rose: Balance zwischen Disziplin und Freiräumen

Diese Zuversicht hat auch mit dem aktuellen Coach der Fohlen zu tun. Marco Rose, so Ginters Einschätzung, trainiert das Team mit der richtigen Mischung aus menschlicher Nähe und Autorität. „Er fordert einerseits Disziplin und das Einhalten gewisser Regeln ein, tritt dabei aber so auf, dass sich niemand eingeengt fühlt“, so Ginter im Interview.„Er gibt uns genügend Freiräume, innerhalb derer wir unsere Kreativität ausleben können.“

Alles in allem ist der Nationalspieler höchst zufrieden mit seiner Situation in Gladbach. Spricht also eigentlich wenig gegen eine Verlängerung des aktuellen Vertrages. Der läuft nämlich nächsten Sommer aus.