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Von Judith Malter

Fallrückzieher-Zauber beendet Tor-Fluch Embolo sorgt gegen Donezk für Szene des Abends

Borussia-Stürmer Breel Embolo bejubelt seinen Treffer zum 3:0 im champions-League-Spiel gegen Schachtar Donezk.

Bei senem spektakulären Fallrückzieher-Tor erzielte Borussias Breel Embolo den Treffer des Abends.

Mönchengladbach - Es war für viele wohl die Szene es Spiels gegen Schachtar Donezk (4:0): In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit traf Borussias Breel Embolo (23) per spektakulärem Fallrückzieher zum 3:0 und machte so schon vor dem Seitenwechsel alles klar gegen die Gäste aus der Ukraine.

Viele werden sich wohl verwundert die Augen gerieben haben, dass der Schweizer ausgerechnet diesen, wohl schwierigsten Treffer, gemacht hat. Immerhin hatte er vorher einige Gelegenheiten aus augenscheinlich deutlich leichterer Position nicht genutzt. Typisch für ihn, wie Embolo, sichtlich erleichtert, nach der Partie verriet.

Borussias Angreifer: „Typisch Breel“

„Die Erleichterung ist sehr groß. Als Offensivspieler will man immer treffen. Es ist immer schöner, wenn dann auch ein Sieg herausspringt. Wie der Ball bei meinem Tor reinfällt, ist wieder typisch Breel, sagen sie jetzt in der Kabine: Der Schwierigste geht rein und die Einfachen wieder nicht.“

Egal, ob einfach oder schwierig – der Knoten bei Embolo scheint nun wohl endgültig geplatzt zu sein. Hatte Embolo bereits gegen Augsburg einige gute Szenen vor dem gegnerischen Kasten gehabt, diese jedoch nicht zum gewünschten Torerfolg verwandelt, wurde erste Kritik an Borussias 23-jährigem Angreifer laut. Umso glücklicher muss Embolo wohl am Mittwochabend nach seinem Traum-Tor in der Champions League gewesen sein. Der Tor-Fluch ist beendet und Borussia dem Einzug ins Achtelfinale der Königsklasse ein gutes Stück näher.

Sehen Sie hier die Aussage von Borussia-Trainer Marco Rose zum Traum-Tor von Breel Embolo im Spiel gegen Schachtar Donezk:

Grund genug für Embolos Teamkollegen sich mit ihm zu freuen. Sein Landsmann Yann Sommer (31) etwa sagte nach dem Spiel: „Für Breel freue ich mich, dass er sich wieder mit einem Tor belohnt hat. Aber er hat in den letzten Wochen viel gearbeitet und war immer sehr wichtig für uns.“ Auch Kapitän Lars Stindl (32) hob die Leistung seines Mannschaftskameraden hervor: „Für Breel freuen wir uns besonders. Er hat vor seinem Tor bereits sehr viel gearbeitet und ist einfach sehr wichtig für uns. Nun freuen wir uns für ihn, dass er sich mit einem Tor belohnt hat.“

Borussia-Trainer Marco Rose (44) hingegen schien wenig überrascht vom Top-Treffer und dem starken Auftritt seines Schützlings zu sein, wenngleich ihn dieser natürlich auch freute. „Ich habe schon nach der letzten Partie gesagt, dass er viel fürs Team gearbeitet und sich Chancen herausgespielt hat. Diese Chancen hat er wegen eines hervorragend haltenden Torhüters gegen Augsburg jedoch noch nicht verwandeln können“, erklärte Rose.

Der Fohlen-Coach weiter: „Heute hat er wieder an diese Leistung angeknüpft: Er hat viele Bälle gut festgemacht und unser Spiel immer wieder in die richtige Richtung gelenkt. Zudem war er torgefährlich, hat viel Tiefe gesucht und fleißig gegen den Ball gearbeitet und sich am Ende auch mit einem herausragenden Tor belohnt. Das ist am langen Ende natürlich das wichtigste für einen Stürmer – und das hat er heute hervorragend hinbekommen.“

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Gut möglich, dass seine gute Leistung gegen Donezk ihm nun auch in der kommenden Bundesliga-Partie gegen Schalke 04 (Samstag, 18.30 Uhr, Borussia-Park) einen Platz in der Startelf der Gladbacher bescheren wird. Dies dürfte sicherlich im Sinne Embolos sein – immerhin trifft er in dieser Partie auf seinen Ex-Klub, was ihm wohl nochmal einen zusätzlichen Motivationsschub verleihen dürfte. Gerne würde er sicherlich zeigen, wie gut er sich seit seinem Wechsel an den Niederrhein weiterentwickelt hat.  Die Ruhrgebietsstädter dürften in jedem Fall spätestens seit Embolos Traum-Tor gegen Donezk erneut gewarnt vor dem angriffslustigen Schweizer sein.