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Von Judith Malter

„Hat mir sehr gut gefallen“ Gladbach-Trainer lobt Startelf-Comeback seines Mittelfeld-Stars

Borussias Denis Zakaria (links) im Zweikampf mit Schalkes Steven Skrzybski.

Borussias Denis Zakaria (links), hier im Zweikampf mit Schalkes Steven Skrzybski, gab gegen Schalke 04 nach fast neun Monaten Verletzungspause sein Startelf-Comeback.

Mönchengladbach -  Mehr als acht Monate hatte er auf diesen Moment warten müssen. Am Samstagabend beim Duell gegen Tabellenschlusslicht Schalke 04 (4:1) war es endlich soweit – Mittelfeld-Krake Denis Zakaria (24) feierte sein Startelf-Comeback nach langwieriger Knieverletzung. Und was für eins!

Zakaria wirkte fast so, als wäre er nie weggewesen. 93 Prozent seiner Pässe kamen an, 58 Prozent seiner Zweikämpfe gewann er. Der Schweizer spielte gute Bälle und hing sich in die Duelle mit seinen Gegenspielern – von Zurückhaltung aus Angst vor einer erneuten Blessur war kaum etwas zu spüren. Gemeinsam mit Florian Neuhaus (23) lenkte der 24-Jährige das Geschehen im Mittelfeld souverän, bis er nach etwas mehr als einer Stunde ausgewechselt wurde. Ein gelungenes Comeback nach 267 Tagen! 

Rose: „Hoffe, dass das Knie wenig oder gar nicht reagiert“

Das empfand so auch VfL-Coach Marco Rose (44). „Denis hat mir sehr gut gefallen“, lobte er. „Nach acht Monaten Verletzungspause und zwei Kurzeinsätzen so eine Leistung zu bringen, freut mich sehr für ihn.“ Der Trainer habe eigentlich nur die ersten 45 Minuten mit dem Schweizer geplant. „Er hat dann aber sogar 60 Minuten spielen können. Ich hoffe jetzt, dass das Knie wenig oder am besten gar nicht reagiert und wir in diesen Schritten weiter machen können“, erklärte Rose.

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Zakaria scheint nach seiner Knieverletzung, am 7. März hatte sich Gladbachs Mittelfeld-Star im Spiel gegen Dortmund einen Knorpelschaden im Knie zugezogen, endlich wieder auf einem guten Weg zu sein. Gut möglich, dass der Mittelfeldspieler auch am Dienstag (21 Uhr, Borussia-Park) im kommenden Champions-League-Match gegen Inter Mailand wieder eine Option für die Fohlen sein wird.

Trotz aller Euphorie mahnte Borussias Übungsleiter aber auch schon in der Pressekonferenz vor dem Match gegen die Königsblauen davor, Zakaria zu schnell zu viel zuzumuten. Rose: „Natürlich kann es auch immer wieder mal Spieltage geben, an denen wir vielleicht dann einen Schritt zurückgehen müssen.“ Dennoch habe das Comeback des Spielers unterstrichen, dass es bei "Zak" momentan gut läuft.

Das dürfte auch den Verantwortlichen europäischer Top-Klubs wie Bayern München, Manchester City, dem FC Liverpool oder dem FC Chelsea gefallen. Denn: Immer wieder gibt es Gerüchte um reges Interesse an Borussias Leistungsträger. Erstmal dürfte es für ihn jedoch darum gehen, die Belastung nun immer ein Stück weiter zu steigern, um dann wieder bei einhundert Prozent Leistungsfähigkeit anzukommen. Dass er, trotz fast neun Monaten Verletzungspause, dazu in der Lage ist, hat die Partie gegen Schalke zweifelsohne bewiesen.