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Von Judith Malter, Achim Müller

Derby-Hickhack! Borussia hat jetzt doch 300 Köln-Fans gegen sich 

Das Stadion von Borussia Mönchengladbach beim Geisterderby gegen Köln

Am 11. März musste Borussia ohne Fans gegen den 1. FC Köln spielen. Das Derby findet nun in Zeiten der Coronapandemie vor 300 FC-Fans in der Domstadt statt.

Mönchengladbach - Eigentlich sollten rund 9.500 Köln-Fans am Samstag (15.30 Uhr) beim Derby gegen Borussia Mönchengladbach im Stadion sein. Doch nun wird das Match der beiden Rheinland-Rivalen vor nahezu leeren Rängen stattfinden. 300 Köln-Anhänger dürfen kommen.  

Ein Corona-Hickhack rund ums Derby. Da die Sieben-Tage-Inzidenz (Zahl der neuen Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner in einer Woche) der Stadt Köln am 1. Oktober auf 36,4 angestiegen war und damit wieder über dem Grenzwert von 35 lag, hieß es am Freitag zunächst: Keine Zuschauer beim Duell 1. FC Köln gegen Fohlen-Elf. Später dann eine (kleine) Rolle rückwärts: 300 Köln-Fans dürfen doch kommen, Gäste-Anhänger spielen im Restart-2.0-Konzept eh bislang keine Rolle.

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Wie der "Express" zu berichtet hatte, war der Wert am 2. Oktober, null Uhr, nicht unter die Richtgrenze von 35 gefallen – die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 36,9. Deshalb waren dem Krisenstab der Stadt Köln zunächst die Hände gebunden: Aufgrund der angepassten Corona-Schutzverordnung in Nordrhein-Westfalen ist der Wert einen Tag vor dem Spiel entscheidend, ob ein Spiel mit Zuschauern stattfinden darf. 

Im Fall des rheinischen Derby wurde die Reißleine gezogen. Zum Ärger der Gastgeber. Am Freitagabend dann änderte sich Situation dahingehend, dass 300 Fans kommen dürfen.

Sehen Sie hier die komplette Pressekonferenz von Borussia Mönchengladbach vor dem Derby in Köln:

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (45) hatte zuvor bereits geäußert: „Das tut mir sehr leid für unsere Fans und unsere Mannschaft, der die Unterstützung im Derby dringend notwendig. Wir müssen akzeptieren, dass keine Zuschauer kommen können. Wenn wir dazu beitragen können, um die pandemische Entwicklung zu beeinflussen, dann tun wir das gerne.“

Er fügte aber auch hinzu: „Wir haben tragfähige Konzepte des Gesundheitsamts für verschiedene Größenordnungen. Die sind tragfähig! Die Wahrscheinlichkeit, dass man sich ansteckt ist sehr gering. Mittwochs hätten wir noch spielen dürfen! Ist der Zeitpunkt und die Zahl 35 die richtige?“ 

Für Borussia dürfte die Tatsache, dass nur 300 Zuschauer beim Spiel dabei sein werden, kein großer Nachteil sein. 

Bereits zum Liga-Auftakt gegen Hoffenheim (2:3) hatte der FC auf Zuschauer gehofft, am Abend vor der Partie hatte die Stadt die Fan-Rückkehr jedoch verboten. Dem Verein war dadurch ein finanzieller Schaden von rund 700.000 Euro entstanden – unter anderem durch unnötig bestelltes Catering und Security-Personal.