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Von Piet van Riesenbeck, Judith Malter

„Zeigt den Charakter der Mannschaft” Das sind die Stimmen zum Sieg in Mainz

Die Torschützen Jonas Hofmann (l.) und Matthias Ginter (r.) feiern den Treffer zum 3:2 in Mainz.

Matthias Ginter (r.) und Jonas Hofmann (l.) jubeln über den Siegtreffer in Mainz.

Mainz - Borussia hat mit dem Sieg in Mainz den Anschluss an die oberen Tabellenplätze wiederhergestellt und kann mit Rückenwind in den Champions-League-Kracher gegen Real Madrid (Dienstag 21 Uhr) gehen.  Nach Abpfiff war die Stimmung bei den Fohlen entsprechend erleichtert. Das Comeback in der zweiten Halbzeit habe vor allem den Willen und Glaube an die eigenen Fähigkeiten gezeigt, so der Tenor der Profis. Das sind die Stimmen zum Spiel.

Jonas Hofmann: Wir sind heute besser in die Partie gekommen. Es tat gut, in der Englischen Wochen mit 1:0 in Führung zu gehen. Dann haben wir leider ein bisschen nachgelassen. Wir haben uns aber nie aufgegeben und so erzwingst du eben auch manchmal dein Glück. Das zeigt einfach den Charakter der Mannschaft momentan. Dass wir an uns glauben, dass wir auch nach Rückstand nie aufgeben. Da haben wir heute eine sehr gute Antwort gegeben.

Matthias Ginter: Wir haben immer dran geglaubt. Das war heute wichtig. Wir wussten, dass Mainz uns alles abverlangen wird. Wir wussten, dass es nicht einfach werden wird. In der zweiten Halbzeit hat uns der Glaube auf jeden Fall geholfen. Klar ist, dass wir jetzt in dieser Saison genügend Gegentore bekommen haben. Wir müssen uns deutlich verbessern. Wir können nicht jedes Spiel zwei bis drei Tore machen.

Oscar Wendt: Wir haben 2:1 hinten gelegen und dann noch gewonnen. Manchmal sind diese Siege, die besten Siege. Für die Moral waren das heute ganz wichtige drei Punkte. An meinem Geburtstag samstags auf diese Weise zu gewinnen, ist natürlich gut. Heute haben wir unseren Job erledigt und gewonnen. Jetzt haben wir ein wenig Zeit zu feiern – zwei bis drei Stunden – und dann fokussieren wir uns auf Dienstag.

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): Ich muss meiner Mannschaft heute ein Kompliment machen. Das war qualitativ sehr gut, vor allem, wie wir es hintenraus zu Ende gespielt haben. Unter schwierigen Bedingungen hat das Team eine gute Mentalität bewiesen. Heute gibt es viel Lob von mir. Mir hat heute mehr gefallen als mir nicht gefallen hat – schließlich haben wir gewonnen. Es gab aber auch eine Phase im Spiel, in der wir die aufopferungsvollen, kämpfenden Mainzer, die gut Fußball spielen können und Tempo in ihren Reihen haben, in Führung haben gehen gelassen. Nach dem intensiven Spiel am Mittwoch haben wir am Ende aber sogar nochmal einen draufgepackt. Das spricht absolut für die Jungs und ist wichtig für uns in dieser Phase. Brel Embolo hat meiner Meinung nach heute sehr aufopferungsvoll gearbeitet, hat viel fürs Team gemacht, sowohl nach vorne als auch nach hinten. Bis zu seiner Auswechslung hat er sehr gut gespielt

Jan-Moritz Lichte (Trainer FSV Mainz 05): Wir sind wütend, dass das Spiel so ausgegangen ist, dass wir uns nicht belohnt haben und dass wir unsere Chancen zum 3:1 nicht genutzt haben. Wir sind wütend über den Elfmeter, von dem mein Gefühl ist, dass man in der Szene durchaus anders hätte entscheiden können. Nach dem Elfmeter ist dann bei uns Kopfkino entstanden, das Spiel wieder zu verlieren. Bei der Standardsituation waren wir anschließend nicht wachsam genug. Die Ecke war gut getreten, der Ball danach gut geköpft. In der Szene waren wir einen Schritt zu spät. Deshalb ist es jetzt eine Situation, mit der wir absolut nicht zufrieden sind.