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Von Judith Malter

Borussia längst mehr als ein Sprungbrett Eberl: „Befinden uns in anderen Regionen als vor zehn Jahren“

Borussias Sportdirektor Max Eberl lacht.

Borussias Sportdirektor Max Eberl freut sich über die positive Entwicklung des Klubs in den vergangenen Jahren.

Mönchengladbach - Lange Zeit war Borussia Mönchengladbach als Ausbildungsverein oder Durchgangsstation für Spieler verschrien. Doch diese Zeit ist längst vorbei – Top-Spieler wie Alassane Plea (27) oder Denis Zakaria (23) spielen schon seit mehreren Jahren am Niederrhein und das, obwohl Angebote größerer Vereine aus dem Ausland vorgelegen haben sollen. Und: Auch ausländische Top-Talente entscheiden sich bewusst für einen Wechsel an den Niederrhein, trotz zahlreicher Offerten  anderer Klubs.

Eine Tatsache, die zeigt, dass Gladbach mittlerweile mehr ist als nur ein Sprungbrett für Spieler, die nach der ganz großen, internationalen Karriere streben. Das bestätigt nun auch Borussias Sportdirektor Max Eberl (47) im Gespräch mit der „Sportbild“. „Borussia ist mehr als ein Sprungbrett. Definitiv!“ , sagt er.

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Der Verein habe in den letzten Jahren wirtschaftlich große Schritte gemacht, was auch die Tatsache zeigt, dass Borussia in diesem Sommer keinen Stammspieler abgegeben hat. Eberl: „Wir müssen nicht mehr zwangsläufig jeden guten Spieler verkaufen, weil wir wirtschaftlichen Zwängen unterliegen. Da haben wir als Verein große Schritte gemacht und eine sehr gute Entwicklung genommen.“

Heute fragen Barcelona oder Arsenal Borussia-Spieler an

Der Fohlen-Manager weiter: „Wir befinden uns in ganz anderen Regionen als vor zehn Jahren. Da waren noch Vereine wie der HSV, Stuttgart oder Hannover, die Spieler von uns weggelockt haben. Heute sprechen wir von Klubs wie Barcelona oder Arsenal. Das ist schon ein Ausdruck von Qualität, die wir mittlerweile haben.“

Qualität, die sich auch im aktuellen Kader der Fohlen widerspiegelt. Zwölf A-Nationalspieler verschiedener Nationen befinden sich derzeit im Team, hinzukommen zahlreiche Junioren-Nationalspieler sowie solche, die zumindest in der Vergangenheit für Länderspiele nominiert ware, wie beispielsweise Weltmeister Christoph Kramer (29), der erst kürzlich seinen laufenden Vertrag bei den Fohlen bis 2023 verlängert hat. Kein Wunder also, dass Borussia mittlerweile fast dauerhaft in den internationalen Wettbewerben vertreten ist (sechs Europapokal-Teilnahmen in den vergangenen zehn Jahren) und in der laufenden Saison sogar in der Königsklasse antritt.

„Es ist kontinuierlich weiter nach oben gegangen, dass man nur sagen kann: Wir sind aus den Top 6 der Bundesliga nicht mehr wegzudenken. Man assoziiert mit Gladbach nicht mehr Relegation, sondern europäische Plätze“, lobt Eberl. Diese Tatsache sei ein großes Kompliment, an die Arbeit, die der Klub in den vergangenen Jahren geleistet habe.

Eberl: „Wenn Weltklubs anklopfen, ist es auch eine Ehre für uns“

Allerdings: Dass Gladbach in den kommenden Jahren keinen Top-Spieler mehr an andere Vereine abgeben werde, bedeute die tolle Entwicklung keineswegs. Eberl: „Wenn Weltklubs anklopfen, ist es keine Schande, einen Spieler an sie abzugeben. Das ist ein Stück weit auch eine Ehre und Auszeichnung für uns.“ Die Fohlen-Fans werden wohl dennoch darauf hoffen, dass das in den kommenden Spielzeiten möglichst selten vorkommt.