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Von Judith Malter, Achim Müller

Gladbach-Gala trotz Schiri-Ärger Furiose Fohlen schießen Frankfurt und Hütter ab

Gladbachs Torschütze Jonas Hofmann (r.) jubelt gemeinsam mit Nico Elvedi (M.) und Valentino Lazaro (l.) beim Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt am 17. April 2021 im Borussia-Park.

Gladbachs Torschütze Jonas Hofmann (r.) jubelt gemeinsam mit Nico Elvedi (M.) und Valentino Lazaro (l.) beim Heimsieg gegen Eintracht Frankfurt am 17. April 2021 im Borussia-Park.

Mönchengladbach - Furiose Fohlen schießen Adi Hütter und Eintracht Frankfurt ab! Gladbach versetzte am Samstag (17. April 2021) den Hessen mit einem 4:0-Erfolg einen Rückschlag im Rennen um die Champions League, darf zugleich selbst über drei wichtige Punkte im Kampf ums internationale Geschäft jubeln. 

  • Gladbach triumphiert in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt und den neuen Trainer Adi Hütter mit 4:0 (17. April 2021)
  • Ärger auf Gladbacher Seite über mehrere Entscheidungen von Schiedsrichter Deniz Aytekin
  • Borussia muss trotz des Sieges gegen Frankfurt weiter um die Qualifikation für die Europa League zittern

Ein bitterer Auftritt für Adi Hütter im Borussia-Park, der zum 1. Juli für Marco Rose (44) neuer Trainer in Gladbach werden wird. Hütter hatte vergangenen Dienstag seinen Wechsel an den Niederrhein offiziell gemacht. Eine Auststiegsklausel samt 7,5 Millionen Euro Ablöse machen den Deal möglich. Der Österreicher sah im Spiels eins nach seinem Coming-out eine starke Borussia.

Gladbach: Borussia zwingt Frankfurt per Sturmlauf souverän in die Knie

Und es bleibt dabei. Als Trainer hat Hütter noch nie ein Spiel gegen Gladbach gewinnen können. In der neuen Saison sitzt er dann auf der Borussen-Bank.

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Gladbachs Nationalspieler Matthias Ginter sagte später: „Verdienter Sieg für uns, wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Dass Adi Hütter neuer Trainer in Gladbach werden wird, hat für uns jetzt in diesem Spiel keine Rolle gespielt. Wir kennen diese Situation ja selbst.“

Beide Teams lieferten sich von Beginn an einen munteren Schlagabtausch, bei dem die Gastgeber zunächst zielstrebiger wirkten. So hatten Lazaro und Ginter, der die Kapitäns-Binde für den verletzten Stindl trug, die ersten Chancen.

Was die Frankfurter jedoch nicht ausreichend warnte, denn sie ließen Ginter erneut ungehindert köpfen. Nach einem Eckball von Hofmann stieg der Nationalspieler hoch und wuchtete den Ball ungehindert ins Eintracht-Gehäuse. Gladbach führte 1:0.

Im Anschluss kamen auch die Hessen mit mehr Schmackes. Kostic legte auf für Jovic, doch der köpfte den Ball vorbei. Das war eine große Chance.

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Andere Seite: Plea lief weg, Schuss, haarscharf daneben.

Wieder die Eintracht. Kopfball Ilsanker, doch Sippel, der den gesperrten Sommer vertrat, lenkte den Ball noch an die Torlatte. Das war knapp.

Kurz vor der Halbzeit wurde dann mächtig diskutiert im Borussia-Park. Nachdem Schiri Deniz Aytekin für eine knifflige Aktion von Ndicka gegen Thuram schon nicht auf Elfer entscheiden wollte, blieb der Unparteiische auch nach einem Handspiel von Ilsanker bei seiner Entscheidung: Kein Strafstoß.

Aytekin hatte sich diese strittige Szene zumindest, als Bensebaini scharf hereingegeben hatte und Ilsanker die Kugel an beide Hände geklatscht war, sogar noch mal auf dem TV-Monitor am Spielfeldrand angeschaut.

Borussias Vizepräsident Rainer Bonhof sagte während der Halbzeitpause bei „Sky“: „Wenn das kein Handspiel war, dann weiß ich es auch nicht mehr. Der Ball ruht ja sogar kurz zwischen Ilsankers Händen.“

Nach der Pause hatte Borussia gleich die nächste Mega-Chance. Plea setze Thuram in Szene, doch der Franzose vergab die Gelegenheit, zu erhöhen.

Weiter Gladbach, Hofmann legte für Neuhaus auf, dessen Schuss blockte Ilsanker im Fallen ab und verhinderte so wohl einen Treffer. Aber war da die Hand im Spiel? Wilde Proteste der Gladbacher, erneut prüfte der Videoassistent – und Aytekin ließ erneut weiterspielen. Kein Handelfmeter.

Fohlen-Trainer Marco Rose platzte an der Seitenlinie der Kragen, er lieferte sich mit Aytekin eine Diskussion. Es ging weiter, Gladbach machte Druck, Thuram ließ die nächste Chance ungenutzt.

Was war nur mit der Eintracht los? Denn wenige Augenblicke später pennten die Hessen erneut, Hofmann zog aus spitzem Winkel wuchtig ab, SGE-Keeper Trapp ließ den Ball durchflutschen, 2:0 für die Fohlen. Das Ding ging auf Trapps Kappe.

Die Frankfurter wankten nun wie angezählte Boxer über den Rasen, Borussia stürmte weiter furios. Elvedi köpfte den Ball an die Latte, Bensebaini reagierte blitzschnell und köpfte den Abpraller ins Tor, 3:0 für die Elf vom Niederrhein.

Aber: Schrecksekunde kurz vor Ende. Jonas Hofmann wurde bei einem Schuss unglücklich getroffen, ging benommen zu Boden. Hofmann musste ausgewechselt werden. 

Wolf langt in der Schlussphase auch noch mal für Gladbach hin

Frankfurt hatte noch die Chance zum 1:3, aber Sippel parierte stark einen Schuss von Younes.

Barkok hämmerte den Ball wenig später an den Pfosten, erneut kein Treffer für Frankfurt.

Dafür langte Borussia noch mal hin: Der eingewechselte Wolf hämmerte der Eintracht die Kugel noch zum 0:4 in die Maschen.

Gladbach im Jubelrausch!

Frankfurts Sebastian Rode sagte nach Spielschluss: „Diese Niederlage hat nichts mit dem Abgang von Adi Hütter nach dieser Saison zu tun.“