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Von Judith Malter, Achim Müller

Gladbach-Legende ist jetzt Schwiegervater Alana Netzer heiratet Schweizer Popstar Baschi

Gladbach-Legende Günter Netzer (2.v.r.) mit seiner Frau Elvira Netzer (r.), Tochter Alana (2.v.l.) und dem Popsänger Baschi (l.) am 1. April 2019 in Dortmund.

Gladbach-Legende Günter Netzer (2.v.r.) mit seiner Frau Elvira Netzer (r.), Tochter Alana (2.v.l.) und dem Popsänger Baschi (l.) am 1. April 2019 in Dortmund. 

Mönchengladbach. Sie haben es getan! Alana Netzer (33) und Baschi (34) haben sich das „Ja-Wort“ gegeben. Sie, die Tochter der Fußball-Legende aus Mönchengladbach, er, der Popstar aus der Schweiz. Alana und Baschi sind verheiratet. Per Instagram haben die beiden ihre Hochzeit offiziell gemacht. Offenbar hat die Trauung in Zürich, in der Schweiz also, stattgefunden. Standesamtlich.

Tochter von Gladbach-Legende Netzer heiratet bekannten Sänger in der Schweiz

Bereits Ende 2020 hatte das Paar durchsickern lassen, dass die Hochzeit im Sommer 2021 über die Bühne gehen solle. Nun ist es passiert. In einem kleinen Rahmen, heißt es. Familie, ganz enge Freunde.

Baschi postete in den sozialen Medien: „Liebe meines Lebens“ und „Wir haben Ja gesagt“. Dabei halten die beiden jeweils, sichtlich stolz, ihre Hände mit den Trauringen Richtung Kameraobjektiv.

Den Heiratsantrag hatte Baschi Alana Netzer am 28. Juli 2020 während eines gemeinsamen Urlaubes in Südfrankreich gemacht. 

Vor lauter Liebesglück flossen damals Tränen. Dem Portal „Nau.ch“ verriet Alana Netzer: „Baschi hat mich komplett überrascht. Unter dem Vorwand, ein Geburtstagsfoto zu machen, lockte er mich zu den Felsen am Meer.“ Dort ging der Sänger dann auf den Klippen von Cap d`Antibes auf die Knie. „Ich war vollkommen überwältigt!“, so Netzer.

Baschi hatte die „Tat“ seinerzeit genau geplant. Der Heiratsantrag war keine spontane Aktion. Vorab hatte er sich grünes Licht bei Alanas Eltern geholt.

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Baschi sagte damals dem „Blick“: „Ich bin ganz traditionell vorgegangen und habe natürlich zuerst Günter und Elvira bei einem schönen Essen um ihren Segen gebeten.“

Die Liebesgeschichte der beiden begann vor fünf Jahren. Bei einem gemeinsamen Essen mit Freunden lernten sich Alana und Baschi kennen. Amors Pfeil traf auf Anhieb ins Schwarze. 

Nun die (Züricher) Hochzeit!

Baschi zählt in der Schweiz zu den bekanntesten Sängern des Landes. Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) widmete ihm eine eigene Doku-Soap, 2008 lieferte der Musiker die offizielle EM-Hymne der Schweizer Nationalmannschaft, er stürmte mehrfach in die Charts.

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Alana Netzer studierte Medien- und Kommunikationswissenschaften in Genf und London, danach arbeitete sie bei einem Uhrenhersteller. Mit einer Agentur für digitales Marketing machte sie sich später selbstständig.

Baschi (bürgerlich Sebastian Bürgin) und Alana kommen aus unterschiedlichen Welten: „Ich bin in einfachen Verhältnissen aufgewachsen – in einer Coiffeur-Familie. Alana ist mit einem berühmten Namen groß geworden“, sagte Baschi 2020.

Die Eltern von Alana sind Fussball-Idol Günter Netzer (76) und Ex-Model Elvira Lang Netzer (69).

Günter Netzer ist 1944 in Mönchengladbach geboren worden. Als Fußballprofi spielte er zehn Jahre lang für die Gladbacher Borussia, mit der er 1965 in die Bundesliga aufgestiegen war.

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Mit der Fohlen-Elf wurde Netzer 1970 und 1971 deutscher Meister. 1973 DFB-Pokalsieger, mit der legendären Selbsteinwechslung in Düsseldorf im Finale gegen Köln, als ihm unter dem 1983 verstorbenen Trainer Hennes Weisweiler in der Verlängerung der Siegtreffer zum 2:1 gelang. 

Anschließend wechselte Netzer zu Real Madrid, wo weitere Titel folgten.

Seine größten Erfolge in der deutschen Nationalmannschaft waren der Gewinn der Europameisterschaft 1972 und die WM-Trophäe 1974 beim Turnier im eigenen Land.

Günter Netzer als Sportler, Manager und Unternehmer erfolgreich

Netzer, der 1977 bei Grasshopper Club Zürich seine Karriere beendet hatte, gilt bis dato als einer der besten Mittelfeldspieler aller Zeiten in Gladbach und der Bundesliga.

Nach seiner Spielerkarriere hatte Netzer zunächst großen Erfolg als Macher beim Hamburger SV, den er zu drei Meisterschaften und einem Europapokalsieg der Landesmeister managen konnte.

Netzers steiler Aufstieg ging weiter, großen Erfolg, auch wirtschaftlich, hatte er als Medienunternehmer und TV-Experte.

2018 erfolgte die Aufnahme in die erste Elf der „Hall of Fame des deutschen Fußballs“ im Deutschen Fußballmuseum.