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Von Judith Malter, Achim Müller

„Hat sich gelohnt, Nerven zu behalten!“ Hält Gladbachs Aufwärts-Trend auch in Hoffenheim an?

Gladbach-Trainer Marco Rose gestikuliert an der Seitenlinie im Borussia-Park. Hier zu sehen am 17. April 2021.

Gladbach-Trainer Marco Rose gestikuliert an der Seitenlinie im Borussia-Park. Hier zu sehen am 17. April 2021 bei der Bundesliga-Partie gegen Eintracht Frankfurt.

Mönchengladbach - Hält der Aufschwung der Gladbacher Borussia auch am Mittwoch (21. April 2021/20.30 Uhr) im Bundesliga-Duell bei 1899 Hoffenheim an? Die Fohlen haben sich nach einer Krise von neun sieglosen Pflichtspielen in Folge in den vergangenen Wochen wieder gefangen. Mit drei Siegen und einem Remis aus den vergangenen vier Spielen. So wurden zehn von zwölf möglichen Punkten geholt. Ergebnis: Gladbach darf sich zumindest wieder Hoffnungen darauf machen, auf der Saison-Zielgeraden noch ins internationale Geschäft zu rutschen.

  • Trainer Marco Rose spricht über Erfahrungen, die er während der jüngsten Gladbach-Krise gemacht hat 
  • Auf den freien Fall folgte eine Serie von drei Siegen und einem Remis
  • Gladbach ist am Mittwoch (20. April 2021/20.30 Uhr) in der Bundesliga bei 1899 Hoffenheim zu Gast

In den zwischenzeitlichen freien Fall war der VfL nach der Bekanntgabe von Trainer Marco Rose (44) am 15. Februar geraten, dass er zum 1. Juli zu Borussia Dortmund wechseln wird. Der BVB hat Rose wegen einer Ausstiegsklausel bekommen können, zahlt fünf Millionen Euro Ablöse an den VfL.

Gladbach-Trainer Marco Rose sammelt neue Erfahrungen

Seit Bekanntgabe ist jede Menge Kritik aus dem Umfeld der Borussia auf den gebürtigen Leipziger eingeprasselt, das Fanprojekt („FPMG Supporters Club“) forderte seine Freistellung.

Gladbach-Manager Max Eberl (47) tat dies aber nicht.

Rose, der als Trainer solch einen Negativ-Lauf im Profibereich zuvor noch nicht erlebt hatte, schaffte schließlich den Turnaround.

Was wohl auch seine neuen Bosse in Dortmund mit großer Aufmerksamkeit verfolgt haben dürften. Denn Rose hat demonstriert, dass er nicht nur die Erfolgsspur, sondern Mannschaften auch aus einer Krise herauscoachen kann.

Rose, für den es in seiner Zeit bei RB Salzburg (Österreich) und dem ersten Jahr in Gladbach als verantwortlicher Cheftrainer nahezu stetig bergauf gegangen war, hat als Fußballlehrer binnen weniger Wochen jede Menge neue Erfahrungen gesammelt. Eine Art Reifeprozess durchlaufen.

Auf GladbachLIVE-Nachfrage sagt Rose zu diesem Thema: „Es gibt wohl wahrscheinlich keinen Trainer auf diesem Planeten, der diese Phase nicht einmal durchmacht. Es ist wie immer im Leben. Dass, was wir hier haben, ist unser Job, den wir mit Leidenschaft machen. Es ist einfach wichtig, damit richtig umzugehen, mit solchen Situationen, mit solchen Phasen. Wenn du dann jeden Tag öffentlich gewertet wirst – dann macht das was mit dir. Keine Frage.“

Rose betont weiter: „Aber, was ich mitgenommen habe, ist, dass es sich immer lohnt, die Nerven zu behalten. Ruhig zu bleiben, an das zu glauben, was man tatsächlich jeden Tag erlebt. Dankbarkeit zu haben über einen sehr loyalen Verein, über gute Jungs, die ich trainieren darf, nicht zu viel auf das zu hören, was versucht wird, von außen hineinzutragen.“

Er ergänzt: „Wir alle haben, glaube ich, nachgewiesen, dass die Dinge hier funktionieren. Dann würde ich auch relativ schnell einen Haken an das Ding machen, weil es darum geht, dass wir das bestätigen wollen und dranbleiben möchten an dem, was wir uns die letzten vier Spiele erarbeitet haben.“

Gladbach-Trainer Rose: Wir brauchen einen guten Endspurt

Gemeint ist die Chance, noch in den Europapokal zu kommen. Dafür sollte allerdings nun in Hoffenheim erneut gewonnen werden. Gladbach braucht weitere Siege.

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Rose: „Die Spiele werden weniger, wir müssen noch ein paar Punkte draufpacken, um drin zu bleiben. Wir brauchen einen guten Endspurt.“

Durch die jüngste 0:2-Niederlage der Leverkusener bei den Bayern könnten die Fohlen sich mit einem Erfolg im Kraichgau am 30. Spieltag bis auf einen Zähler an Rang sechs und den Rheinland-Rivalen Bayer 04 heranrobben.