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Personal-Update Hoffnungsträger ist zurück, doch ein Star bleibt Sorgenkind

Robin Hack beim Training von Borussia Mönchengladbach.

Robin Hack trainiert wieder mit der Mannschaft. 

Die erlösende Nachricht für alle Fohlen-Fans: Robin Hack ist nach fast drei Monaten wieder im Kreise des Teams. Am Dienstag zählte er zu den 21 Feldspielern auf dem Übungsrasen im Borussia-Park. Doch wann ist mit einer Rückkehr von Giovanni Reyna zu rechnen und wie steht es um Nathan Ngoumou?

Robin Hack mischt also wieder bei Borussia Mönchengladbach mit. Zwar verfolgten nur wenige Fans die Einheit am Veilchendienstag-Nachmittag. Doch sie wurden Zeugen eines wichtigen Meilensteins auf Hacks Weg zurück: Nach beinahe drei Monaten Abstinenz stand er wieder mit seinen Mannschaftskameraden auf dem Grün im Borussia-Park. Faktisch fehlt der 27-Jährige aber schon seit fünf Monaten, nachdem er im November bei einem Kurz-Einsatz in Heidenheim einen Rückschlag erlitt. 

Robin Hack: „Mein Knie kam nicht mehr zur Ruhe“

„Ich bin in so einen Reizzustand reingekommen, mein Knie kam nicht mehr zur Ruhe“, hatte Hack erst vor eineinhalb Wochen den zähen Heilungsprozess nach seinem Meniskusriss mit anschließender Operation begründet. Das berichtet „rp-online.de“.

„Ich denke, Hacki hat die kurze Einheit mit einem Dauergrinsen absolviert. Es ist wichtig, dass er auch Platztraining mit der Mannschaft macht. Das wird er diese Woche teilintegriert durchziehen“, verriet Coach Eugen Polanski im Austausch mit unserer Redaktion. Zum Start in die lange Vorbereitungswoche auf das Gastspiel beim SC Freiburg am Sonntag (15.30 Uhr, Dazn) konnte er 21 Feldspieler und drei Torhüter begrüßen.

Auf dem Weg nach England befanden sich Tiago Pereira Cardoso sowie die Talente Fritz Fleck und Nico Vidic, die zuletzt bei den Profis reinschnupperten. Sie bestreiten das Nachholspiel im Premier League International Cup bei Crystal Palace (Mittwoch, 20 Uhr). Nicht mitgereist sind Jan Urbich und Niklas Swider. Während Urbich am Samstag beim 0:3 in Frankfurt zum Aufgebot gehörte, darf sich Swider Hoffnungen auf einen Einsatz in Freiburg machen, da Rocco Reitz seine Gelbsperre verbüßen muss.

Mit weiteren Comebacks ist außer dem von Kevin Diks, der seine Sperre abgesessen hat, nicht zu rechnen. Vor Hack liegen vermutlich noch etliche Wochen Schufterei, Alejo Sarco laboriert an seinem Kapselriss und Giovanni Reyna ist weiterhin auf individuelles Training beschränkt.

„Wir sollten diese Woche so steigern können, dass er nächste Woche zumindest in Teilen wieder mit der Mannschaft trainieren kann“, äußerte sich Polanski zu Reyna, der letztmals am 17. Januar beim Hamburger SV mitwirkte. Erst machte der Oberschenkel Schwierigkeiten, dann fiel der US-Amerikaner krankheitsbedingt aus. „Da es keine strukturelle Verletzung war, geht es vielleicht einen Tick schneller“, hofft der 39-jährige Polanski, weiß aber auch: Angesichts von Reynas Krankenakte darf nichts überstürzt werden.

Gegen Freiburg wird es mindestens eine Umstellung geben. Rückt Philipp Sander für Reitz ins Zentrum? Bekommt Florian Neuhaus nach zwei Spielen auf der Bank eine neue Chance? Oder nutzt Polanski die Situation, um das System anzupassen? Winter-Neuzugang Hugo Bolin kann sich definitiv Hoffnungen machen. Er steht spielerisch für das, was Borussia ohne Hack seit Monaten abgeht – offensive Power auf der linken Seite. Witziges Detail am Rande: Bolin und Hack sind wegen ihrer Frisuren aus der Entfernung kaum zu unterscheiden.

Hacks Comeback im Training löst nur eine von mehreren offenen Personalien. Wie ist die Lage bei Nathan Ngoumou und Tim Kleindienst? „Nathan macht seine Fortschritte, und zwar mit dem Fußballschuh und nicht nur in Laufschuhen. Das ist extrem wichtig“, sagte Polanski. Beim Franzosen soll eher die Narbe an der Achillessehne für Probleme gesorgt haben als eine neue Blessur. Tim Kleindienst dreht weiterhin nur seine Runden im Lauftraining.

Die Marschroute für die Woche leitet sich aus dem Frankfurt-Spiel ab: „Wir müssen in beiden Sechzehnern deutlich besser sein“, wiederholte Polanski die zentrale Erkenntnis. Dabei will er den eingeschlagenen Kurs beibehalten, wieder stärker auf Ballbesitz zu bauen, was den Akteuren helfe. „Wir haben gesehen, dass wir auch gute Gegner bespielen können. Jetzt gilt es, sich für den Aufwand zu belohnen“, so der Trainer. Sich hinten reinzustellen und auf Konter zu lauern, will Borussia im Abstiegskampf anscheinend nicht. „Wir müssen die Mannschaft auch in dem stärken, was sie gut gemacht hat“, sagte Polanski. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.