Borussia in der Krise Polanski und Gladbach müssen sofort eine bittere Wahrheit akzeptieren
Eugen Polanski und seine Profis reagierten mit hängenden Köpfen auf die Pleite in Frankfurt.
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Am Niederrhein ist die Stimmung im Keller! Eine bedrohliche Talfahrt hat Borussia Mönchengladbach erfasst. Die Statistik ist ein Graus: In den letzten sechs Partien gab es keinen einzigen Sieg, dafür aber massenhaft Gegentreffer und kaum eigene Tore.
Selbst Ex-Spieler Stefan Effenberg zeigt sich alarmiert und übt Kritik: „Ich sehe jetzt nicht wirklich dieses System und die Handschrift von Eugen Polanski bei den Spielen, wenn ich Gladbach schaue.“
Eugen Polanski: Bosse stehen hinter ihm, aber der Druck nimmt zu
Obwohl die Klub-Bosse ihm den Rücken freihalten, nimmt der Druck auf den Coach zu. Erst vor Kurzem gab sich Präsident Rainer Bonhof noch optimistisch: „Ich bin überzeugt, dass er diese Flaute jetzt gemanagt bekommt.“
Trotzdem steht fest: Um eine Wende einzuleiten, muss Polanski jetzt Ergebnisse vorweisen. Bereits am Sonntag (22. Februar, 15.30 Uhr) im Spiel beim SC Freiburg muss der 39-Jährige entscheidende Veränderungen vornehmen. Das berichtet „rp-online.de“.
Die lahmende Offensive bereitet die größten Sorgen. Zwar beweist Haris Tabakovic mit seinen zehn Saisontreffern seine Qualität, doch er bekommt kaum Bälle. Er benötigt dringend mehr Support, um seine Stärken auszuspielen.
Ein möglicher Schachzug wäre es, Hugo Bolin in die Startelf zu beordern. Als Gegenstück zum Flankengeber Franck Honorat könnte der Schwede auf dem anderen Flügel für mehr Balance und Torgefahr sorgen. Der Wechsel zu einem 4-3-3-System mit zwei klaren Flügelspielern wirkt wie der folgerichtige Schritt, um die Torflaute zu beenden.
Aber die reine Taktiktafel reicht nicht aus. Polanski, der als Aktiver selbst für seine emotionale Spielweise bekannt war, muss bei seinem Team die Leidenschaft wieder wecken. Die Anhänger verlangen nach Herz und Einsatz. Schon simple Dinge wie Fernschüsse oder entschlossene Läufe über die Flügel könnten die Mannschaft und die Fans im Stadion elektrisieren. Der Coach selbst muss an der Außenlinie puren Erfolgshunger ausstrahlen und mit couragierten Entscheidungen vorangehen.
Schließlich ist es an der Zeit, die Tabellensituation realistisch zu betrachten. Die Phase, in der man sich nur auf die eigene Leistung konzentrierte, ist beendet. Dem Team muss von Polanski klipp und klar verdeutlicht werden, wie prekär die Situation wirklich ist. Man steckt bereits mitten im Kampf um den Klassenerhalt.
Die Bedrohung zu leugnen, wäre ein großer Fehler, selbst wenn der erhöhte Druck die Spieler zusätzlich belasten könnte. Für den Trainer ist es eine heikle Balance: Er muss Gelassenheit vermitteln und gleichzeitig die Mannschaft für den Ernst der Lage sensibilisieren. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.