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Von Béla Csányi (bc)

Borussia im Abstiegskampf Ginter äußert klare Gladbach-Prognose – Edelfan in Sorge

Matthias Ginter gestikuliert im Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem SC Freiburg.

Matthias Ginter hat gemeinsam mit Tommi Schmitt auf die Lage bei Borussia Mönchengladbach geblickt.

Das Abstiegsgespenst ist zurück im Borussia-Park! Nach einem hoffnungsvollen Zwischenhoch hat sich Borussia Mönchengladbach tabellarisch und spielerisch inzwischen wieder als Abstiegs-Anwärter in Stellung gebracht.

Sechs sieglose Spiele steigern den Druck auf Trainer Eugen Polanski (39) und seine Mannschaft, die als Dreizehnter nur noch drei Punkte vor Werder Bremen auf dem Relegationsrang liegt. Kein Wunder, dass beim Gladbacher Anhang die Sorgenfalten tiefer werden.

Die meisten früheren Ginter-Kollegen haben Gladbach verlassen

Edelfan Tommi Schmitt (37) gestand in der neuesten Folge seines Podcasts „Copa TS“ im Gespräch mit dem früheren Gladbacher Matthias Ginter (32): „Ich mache mir echt Sorgen um meine Borussia.“

Von 2017 bis 2022, als Ginter am Niederrhein unter Vertrag gestanden hatte, war Abstiegskampf kein Thema mehr: Die Borussia spielte zwischenzeitlich sogar Europa League und Champions League.

Doch während Ginter beim SC Freiburg seit dem Wechsel vor knapp vier Jahren regelmäßig international spielt, ging es für Borussia in der Tabelle ein bis zwei Etagen nach unten. Wie bewertet der frühere Gladbacher nach 179 Spielen mit der Raute auf der Brust die aktuelle Lage bei seinem Ex-Verein?

Der ganz enge Bezug ist über die Zeit jedenfalls verloren gegangen, gestand der 51-malige Nationalspieler. Auf allzu viele alte Bekannte trifft er bei den Freiburger Gladbach-Duellen schließlich nicht mehr: „Flo Neuhaus und Nico Elvedi sind noch die einzigen beiden, die übrig geblieben sind, mehr oder weniger.“

Mit seiner sportlichen Einschätzung versuchte Ginter anschließend dennoch, den Borussia-Fans die ganz großen Sorgen zu nehmen.
„Ich glaube ehrlicherweise nicht, dass es nach unten geht, kann ich mir nicht vorstellen“, äußerte er eine ermutigende Prognose für das letzte Saison-Drittel.

Aus seiner Spieler-Perspektive in der laufenden Saison würde er Gladbach nicht derart weit unten ansiedeln, zumal Borussia durch das Restprogramm mit vielen Spielen gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte das Heft in der Hand hält. „Ich kann es mir ehrlicherweise nicht vorstellen“, sagte er noch einmal über mögliche Gladbacher Abstiegs-Ängste.