Der Rekordmeister hat Wael Mohya nicht nur auf dem Zettel, sondern ist schon einen Schritt weiter.
Gladbach-JuwelMohya begehrt: Top-Klub hat schon Kontakt aufgenommen

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Wael Mohya im Zweikampf mit Mats Rots.
Dass Gladbach-Juwel Wael Mohya (17) bei zahlreichen Klubs auf dem Zettel steht, ist kein Geheimnis. Bei einem Verein ist es aber offenbar schon mehr als das!
Denn wie im Podcast „Bayern Insider“ berichtet wird, hat der FC Bayern beim Mohya-Lager bereits angeklopft. Zuvor war über den Sender „Sky“ bereits durchgesickert, dass der Teenager unter Beobachtung des deutschen Rekordmeisters steht.
Bayern hat „Hausaufgaben schon erledigt“
„Die Bayern beobachten ihn nicht nur, sie haben sein engstes Umfeld auch schon kontaktiert und sich über mögliche Wechsel-Modalitäten und Vertragsdetails informiert. Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund wissen darüber konkret Bescheid“, verrät Bayern-Reporter Julian Agardi. Das berichtet „Bild“.
Eigentlich wirkt die Ausgangslage für den Klub vom Niederrhein recht entspannt. Eine Ausstiegsklausel existiert im Kontrakt des gebürtigen Rheinländers nämlich nicht. Sein Vertrag bei der Fohlenelf läuft noch bis zum Jahr 2028. Bezüglich einer eventuellen Verlängerung gab es zwischen Verein und Nachwuchshoffnung zwar schon einen ersten Austausch, doch nur noch in der nächsten Sommerpause winkt den Gladbachern eine saftige Ablöse. Deshalb ist ein baldiger Vereinswechsel eine Option.
Laut Agardi haben die Verantwortlichen von der Säbener Straße dabei hervorragende Karten. „Ich würde sagen: Wenn Bayern ernst macht und ihn auf Biegen und Brechen will, dann bekommen sie ihn auch. Ihre Hausaufgaben haben sie im Fall Mohya auf jeden Fall schon erledigt.“
Was Mohya so besonders macht? Seine enorme Flexibilität! Egal ob im Zentrum oder über die Außenbahnen, offensiv ist Mohya schlichtweg auf jeder Position zu Hause.
Ebendiese Variabilität weckt nun große Begehrlichkeiten in der bayerischen Landeshauptstadt. „Er ist eine spannende Personalie. Die Bayern suchen weiter einen Spieler für den linken Flügel als Ersatz für Luis Díaz. Mohyas Marktwert liegt bei 17 Millionen Euro. Ich glaube, Bayern müsste ein bisschen mehr zahlen, wenn sie ihn haben wollen. Jemanden aus der Bundesliga zu verpflichten, ist für die Bayern aber immer etwas einfacher“, schildert „Bild“-Fußballchef Christian Falk. Anschließend ergänzt er noch: „Er steht auf der Shortlist. Da haben die Bayern aber auch Spieler aus Portugal, England und Spanien drauf. Sie schauen da sehr konkret. Ein offensiver Spieler, der auf der linken Seite spielen kann, hat momentan Priorität.“
Zumindest für das anstehende Winter-Transferfenster dürfen die Borussen-Fans aber tief durchatmen: Ein sofortiger Abschied zur Jahreswende steht überhaupt nicht zur Debatte. „Er wäre frühestens im Sommer eine Option. Neben den Bayern haben ihn auch weitere Vereine auf dem Zettel. Da könnte ordentlich Bewegung reinkommen in den nächsten Monaten“, unterstreicht Agardi. (red)

