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Von Achim Müller, Judith Malter

Appell aus der Nordkurve Fans mit Derby-Ansage an Gladbach-Stars: „1G“-Regel in der Domstadt!

Die Profis von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach feiern gemeinsam mit den Fohlen-Fans in der Nordkurve. Dieses Foto aus dem Borussia-Park stammt vom 25. September 2019. Die Spieler stehen gemeinsam vor den Ultras.

Die Profis von Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach feiern gemeinsam mit den Fohlen-Fans in der Nordkurve. Dieses Foto aus dem Borussia-Park stammt vom 25. September 2019.

Mönchengladbach. Zuerst sind es die Ultras im Block 16 gewesen. Dann die Nordkurve. Schließlich der gesamte Borussia-Park! Schon während des souveränen Heimsieges (4:0) von Borussia Mönchengladbach gegen Greuther Fürth (20. November 2021) ist die Botschaft nicht zu überhören gewesen.

Gladbach: Der Rose-Fauxpas sitzt der Borussia-Basis wie ein Stachel im Fleisch

Botschaft? Es klang, in verbaler Form, eher nach Auftrag!

Die schwarz-weiß-grüne Basis verlangt die Wiedergutmachung für eine der größten Derby-Peinlich-Pleiten aller Zeiten im Rheinland!

Was ist gemeint? Am 6. Februar 2021 stolperte sich eine Gladbacher C-Elf, Champions-League-Teilnehmer wohlgemerkt, gegen einen akut abstiegsgefährdeten 1. FC Köln in heimischer Arena zu einer 1:2-Blamage.

Folge eines unfassbaren Arroganz-Anfalles des ehemaligen Fohlen-Trainers Marco Rose (45), der die Hochbrisanz des einzig wahren Rheinland-Derbys völlig falsch eingeschätzt, zig Stars gegen den angeschlagenen FC geschont und so dem Erzrivalen die Chance gegeben hatte, sich letztendlich zu retten.

Zur Erinnerung: Der Derby-Dreier am 6. Februar 2021 hat den zu diesem Zeitpunkt klinisch-toten 1. FC Köln wieder beatmet – und den Geißböcken auch wohl den Rettungs-Anker Relegation in der vergangenen Saison noch ermöglicht.

Eine Flop-Nummer, die das Gladbacher Fanprojekt („FPMG Supporters Club“) gleich im Anschluss Rose unmissverständlich per offizieller Statement-Anklage ins Trainer-Kreuz genagelt hatte.

Als Rose dann am 15. Februar seinen BVB-Abgang offiziell gemacht hatte, war für den gebürtigen Leipziger und dessen „Jünger“ eh mit „Hosianna“ endgültig vorbei am linken Niederrhein. 

Rose ist übrigens zu einem BVB gewechselt, der eine Fan-Freundschaft mit dem 1. FC Köln pflegt.

Und in dieser ganzen Melange ist das Derby am Samstag in Köln (27. November) keines dieser Allerwelts-Derbys gegen den „Effzeh“.

Genau das haben die Gladbach-Anhänger auch während des Schaulaufens gegen Liga-Schlusslicht Greuther Fürth, in der zweiten Halbzeit und nach dem Schlusspfiff, deutlich gemacht.

Klare Fangesänge in Richtung des Ezrivalen!

Und nach dem Schlusspfiff gegen Greuther Fürth klare Ansage des „Capos“ aus der Nordkurve per Megafon an die Gladbach-Stars.

In der Domstadt gilt für Stindl, Sommer, Hofmann, Zakaria und Co. die „1G“-Regel.

Heißt: Gewinnen!

Ein Sieg soll her!

Zugleich auch ein klarer Auftrag an Borussias Chefcoach Adi Hütter!

Der 51-Jährige sagt zum Thema Derby gegen Köln: „Es geht da im Derby nicht nur ums Prestige. Meiner Meinung nach spielt der 1. FC Köln einen ganz anderen Fußball als Greuther Fürth. Man muss sich dementsprechend auch mal anpassen, wie der Gegner spielt, allerdings auch seine eigenen Stärken immer wieder vorkehren. Das werden wir auch tun. Es erwartet uns auch ein anderes Spiel, aber das 4:0 gibt uns auch entsprechend Selbstvertrauen das Spiel am nächsten Wochenende.“ 

Was seitens Hütter auf den ersten Blick eher noch verhalten klingt –  der „1G“-Appell für Samstag in Köln-Müngersdorf aus der Borussia-Basis heraus steht!