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Von Piet van Riesenbeck

„Im Derby kann alles passieren” Ur-Borusse ist heiß auf Köln

Patrick Herrmann (l.) kämpft im Testspiel gegen den SC Paderborn um den Ball.

Patrick Herrmann (l.) gibt im Zweikampf mit Padeborns Christian Strohdiek alles. 

Mönchengladbach - Patrick Herrmann (29) hat in seiner langen Zeit bei Borussia schon so manches Derby miterlebt. Bereits zum zwölften Mal könnte der Flügelflitzer am Samstag (15.30 Uhr) beim Nachbarschafts-Duell mit dem 1. FC Köln auf dem Rasen stehen. 

Die Bedeutung dieses Spiels für Fans und Verein braucht Herrmann also niemandem mehr zu erklären. „Die Rivalität zwischen den beiden Klubs ist besonders”, bestätigt Gladbachs Dauerbrenner, „deswegen ist auch dieses Duell immer ganz besonders.”

Borussia: Rheinisches Derby vor 9.200 Zuschauern

Ganz besonders „besonders” war trotz aller Routine das bislang letzte Duell der beiden Vereine – das erste Geisterspiel der Bundesliga-Geschichte – auch für Herrmann: „Im März waren keine Zuschauer im Borussia-Park zugelassen. Daher hat sich dieses Derby von all den vorherigen sehr unterschieden.”

Das dürfte am kommenden Wochenende ähnlich sein. Jedenfalls was Unterstützer der Borussia angeht. Rund 9.200 Zuschauer sollen nach aktuellem Stand der Corona-Zahlen zwar wieder ins Rhein-Energie-Stadion gelassen werden. Allerdings allesamt Fans der Heimmannschaft – zumindest offiziell. 

Patrick Herrmann: Top Derby-Bilanz für Gladbachs Dauerbrenner

Derby ohne Fans? Ein echter Dämpfer auch für Patrick Herrmann. „Es wird am Samstag nicht das Derby, das wir uns alle vorstellen. Die Fans und damit auch die Stadionatmosphäre fehlen einfach”, findet Gladbachs Nummer sieben: „Aber wir können die Situation leider nicht ändern und müssen sie so annehmen, wie sie ist. Es wird deutlich leiser sein im Stadion als man es von einem Derby gewohnt ist – trotzdem werden wir alles daransetzen, zu gewinnen.”

Und das ist Herrmann in seinen Derbys bisher immer ganz gut gelungen. Von seinen elf Duellen gegen den FC gewann die Borussia acht. Nur eines ging verloren: im Januar 2018 mit 1:2 in Köln. 

Borussia Mönchengladbach: Erster Dreier gegen 1. FC Köln?

Dass die Fohlen dafür angesichts des mageren Liga-Starts mindestens eine Schippe drauf legen muss, ist dem gebürtigen Saarländer natürlich klar. „Unsere ersten beiden Saisonspiele waren durchwachsen. Wir wissen, dass wir es besser können”, gibt Herrmann zu. Mit einem Punkt steht Gladbach nach zwei Spielen in der Tabelle aktuell auf Platz 15 – nur einen Platz vor dem FC. 

„Es wäre aber auch schön, den ersten Dreier der Saison ausgerechnet in Köln einzufahren. Ich denke, dass wir es dafür vorne im Pressing noch besser machen müssen als im Heimspiel gegen Union Berlin”, meint der Ur-Borusse: „Zuletzt haben wir viele leichte Fehler drin gehabt, die müssen wir unbedingt abstellen. Wir müssen uns darauf konzentrieren, was wir können – denn spielerisch haben wir eine super Truppe.”

Patrick Herrmann: Im Derby kann alles passieren

Den Gegner – Null Punkte, zwölf Bundesliga-Spiele sieglos, zuletzt 0:1-Niederlage bei Aufsteiger Bielefeld – will Herrmann trotzdem auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. „Köln hat zuletzt in Bielefeld etwas unglücklich verloren. Aber auch für die Kölner ist das Derby etwas Besonderes”, weiß der Rechtsaußen: „Auch in diesem Duell geht es für beide Mannschaften bei Null los und es kann im Derby bekanntlich alles passieren.”

Vielleicht sogar, dass Patrick Herrmann trifft. Das ist ihm nämlich in elf Partien noch gar nicht gelungen. So könnte dieses rheinische Derby selbst für Borussias alten Hasen noch ein ganz Spezielles werden.