Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von GladbachLIVE steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Achim Müller

GladbachLIVE-Kommentar Erneut heimlicher Held: Borussia sollte Ginter unbedingt halten 

Gladbachs Innenverteidiger Matthias Ginter (im Hintergrund) hat in dieser Szene den Kopfball von Bayern-München-Verteidiger Niklas Süle (r.) genau im Blick und klärt Sekundenbruchteile später vor der Linie für den bereits geschlagenen Schlussmann Yann Sommer. Ginter rettete damit in der Nachspielzeit den Borussen-Sieg (3:2) im Bundesliga-Duell am 8. Januar 2021.

Gladbachs Innenverteidiger Matthias Ginter (im Hintergrund) hat in dieser Szene den Kopfball von Bayern-München-Verteidiger Niklas Süle (r.) genau im Blick und klärt Sekundenbruchteile später vor der Linie für den bereits geschlagenen Schlussmann Yann Sommer. Ginter rettete damit in der Nachspielzeit den Borussen-Sieg (3:2) im Bundesliga-Duell am 8. Januar 2021.

Mönchengladbach - Alle 23 Pflichtspiele (Bundesliga, Pokal, Champions League) der Gladbacher Borussia in dieser Saison hat Matthias Ginter (26) in der Startelf gestanden. Er verpasste beim Champions-League-Achtelfinalisten nicht eine Spielminute (2.070). Zudem stand der Innenverteidiger und Weltmeister von 2014 bei Bundestrainer Joachim Löw (60) und der DFB-Elf seinen Mann.

Gladbach: Nationalspieler Ginter gegen Bayern ganz stark

Kurzum: Ginter, Abwehrchef der Fohlen-Elf, ist seit Monaten in einer Top-Verfassung. Respekt! Wer sich Gladbachs irren Aufholjagd-Sieg (3:2) gegen die Bayern, die derzeit wohl immer noch beste Vereinsmannschaft, genau angeschaut hat, dürfte erkannt haben, dass Ginter auf höchstem Niveau eine nahezu perfekte Innenverteidiger-Performance gelungen war. Dafür bedarf es auch nicht der üblichen 08/15-Statistiken.

Gladbachs Abwehrchef Matthias Ginter ist auch in der Nationalelf von DFB-Bundestrainer Joachim Löw gesetzt. Auf diesem Foto ist der Innenverteidiger beim Länderspiel gegen die Ukraine in der Nations League am 14. November 2020 in Leipzig zu sehen.

Gladbachs Abwehrchef Matthias Ginter ist auch in der Nationalelf von DFB-Bundestrainer Joachim Löw gesetzt. Auf diesem Foto ist der Innenverteidiger beim Länderspiel gegen die Ukraine in der Nations League am 14. November 2020 in Leipzig zu sehen.

Zunächst: Ja, nach einer Ginter-Spieleröffnung war es zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Bayern gekommen. Allerdings: Hatte zuvor Torschütze Goretzka beim Herunterpflücken des Balles wirklich kein Handspiel begangen? Zig Experten, wie der ehemalige Bayern-Spieler Sandro Wagner (33), hatten da ihre Zweifel. Und Goretzka hätte im Anschluss spätestens von Ginters Flügelmann Nico Elvedi (24) ausgebremst werden müssen.

Weshalb wir guten Gewissens zur Ausgangsthese des nahezu perfekten Innenverteidigerspiels Ginters zurückkehren können. Dieser kochte nicht nur Weltfußballer Robert Lewandowski (32) wiederholt fokussiert und sachlich ab. Keine Spur mehr von einer Ausnahme-Stürmer-Phobie bei Borussia – Stichwort Benzema und Lukaku.

Ginter hat darüber hinaus gegen die Bayern entscheidend dazu beigetragen, dass Gladbach den Rekordmeister besiegen konnte. Erinnert sei an seine Kopfrettung gegen Sanes fulminanten Schuss. Ginter nahm dafür in Kauf, wie ein Boxer nach einem Volltreffer benommen zu Boden zu gehen. Dennoch war er wenige Sekunden vor dem Abpfiff bei einem Kopfball von Bayern-Verteidiger Niklas Süle zur Stelle, klärte vor der Linie und bewahrte Gladbach vor einem weiteren Nachspielzeit-Trauma.

Gladbach: Bosse sollten Ginter am Niederrhein möglichst halten

Dass Ginter so abliefert, obwohl seine Zukunft in Gladbach über den Sommer hinaus offen zu sein scheint, spricht für sich. Borussias Bestreben sollte es sein, diesem Nationalspieler, der so professionell für den VfL liefert, eine Vertragsverlängerung über 2022 hinaus schmackhaft zu machen.

Und Ginter sollte zugleich, basierend auf den Erfahrungen mit Ex-Arbeitgeber Dortmund, bei diesen Verhandlungen im Hinterkopf haben, was er an Gladbach, wo er seit 2017 unter Vertrag steht, hat. Borussia und Ginter – das scheint auf jeden Fall zu passen! Längst ist der gebürtige Freiburger am Niederrhein zu einer Identifikationsfigur geworden.