Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von GladbachLIVE steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

Von Judith Malter, Achim Müller

„Punktemäßig einfach zu wenig” Reaktionen und Stimmen zu Gladbachs Niederlage gegen Hoffenheim

Borussias Mittelfeldspieler Christoph Kramer, in dieser Szene mit Schmerzen auf dem Rasen sitzend, äußerte sich nach Gladbachs 1:2-Heimniederlage gegen 1899.

Borussias Mittelfeldspieler Christoph Kramer, in dieser Szene mit Schmerzen auf dem Rasen sitzend, äußerte sich nach Gladbachs 1:2-Heimniederlage gegen 1899. 

Mönchengladbach - Borussia Mönchengladbach musste im letzten Heimspiel des Jahres eine 1:2-Niederlage gegen die TSG 1899 Hoffenheim einstecken. Unsere Redaktion hat Stimmen und Reaktionen zum Spiel der Fohlen gegen Hoffenheim gesammelt.

Christoph Kramer: „Wir hatten eigentlich einige gute Chancen, haben allerdings nur ein Tor daraus gemacht. Vor dem 1:1 der Hoffenheimer hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl, dann haben wir aber ein Konter-Tor bekommen. Dann steht es in einem Spiel, in dem du eigentlich auf dem Weg warst, alles unter Kontrolle zu bekommen, plötzlich 1:1. Dadurch hat sich das Spiel dann verändert und Hoffenheim hat das für sich genutzt. Das ist einfach sehr bitter und schade. Wir wollten heute unbedingt einen Dreier holen, weil wir uns zuvor hier im Borussia-Park nicht immer für unsere guten Leistungen belohnt haben, das ist uns leider nicht gelungen. Punktemäßig ist es nach 13 Spielen einfach zu wenig.“

Valentino Lazaro: „Ich denke, das war eine unnötige Niederlage, wenn man sieht, wie wir in der ersten Halbzeit angetreten sind. Wir haben uns riesige Chancen herausgespielt, waren überlegen und habe viele Bälle gewonnen. Wir hätten bereits in der ersten Hälfte den Deckel draufmachen und mit einem zwei oder drei zu null in die Pause gehen können. Nach dem Seitenwechsel waren wir etwas zurückhaltender und waren nicht mehr so eng am Gegenspieler dran. Dennoch glaube ich, dass Hoffenheim nicht deutlich überlegen war. Wir haben dann das 1:1 bekommen und die Rote Karte war daraufhin wie ein Genickbruch für uns.“

Rose: „Haben im neuen Jahr eine Menge Arbeit vor uns“

Marco Rose (Trainer Borussia Mönchengladbach): „Ich glaube, dass wir gut in die erste Halbzeit gekommen sind und gute Möglichkeiten hatten. Wir mussten zwar ein paar Chancen zulassen, hatten das Spiel aber über weite Strecken sehr gut im Griff und sind mit einem guten Gefühl und einer Führung in die Pause gegangen. In dem Moment, wo wir führen, fangen wir dann an, zu sehr zu verwalten. Wir haben uns dann zu wenig mit Ball bewegt und  zu inkonsequent aufs zweite Tor gespielt. Wir bekommen im Moment Gegentore, die vermeidbar sind. Dann stand es irgendwann 1:1 und es gab wenig später die unrühmliche Szene um Marcus Thuram. Es war dann möglicherweise Karma, dass wir das Spiel verloren haben. Das gibt uns natürlich kein gutes Gefühl, da wir unbedingt gewinnen und die Tabellenkonstellation verbessern wollten. Wir haben im neuen Jahr eine Menge Arbeit vor uns.“

Sebastian Hoeneß (Trainer TSG Hoffenheim): „Wir sind in die erste Halbzeit ganz gut reingekommen und hatten offensiv unsere Möglichkeiten – aber auch defensiv unsere Probleme. Gladbach hat da gute Lösungen gefunden und dafür gesorgt, dass wir große Räume verteidigen mussten. Da waren wir dann oft auch nicht mutig genug. Ein komplett unnötiger Elfer hat uns dann in Rückstand gebracht. In der zweiten Halbzeit war unsere Spielweise dann griffiger und mutiger, sodass wir das Spiel nach und nach auf unsere Seite gezogen und ausgeglichen haben. Unser Tor und die Rote Karte der Gladbacher waren dann auch ein Vorteil für uns. Aus unserer Sicht fühlt sich der Sieg super an, und ich denke, dass dieser aufgrund der guten zweiten Halbzeit auch verdient ist. Ich bin stolz darauf wie meine Mannschaft im zweiten Durchgang aufgetreten ist.“