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Von Achim Müller, Judith Malter

Spekulationen um Lucien Favre Hütter noch der richtige Gladbach-Trainer? Effenberg hat klare Meinung

Trainer Lucien Favre, hier zu sehen am 7. März 2020 im Borussia-Park, ist derzeit ohne Job und wird bereits als möglicher Nachfolger von Adi Hütter in Gladbach ins Spiel gebracht. Favre lächelt in die Kamera.

Trainer Lucien Favre, hier zu sehen am 7. März 2020 im Borussia-Park, ist derzeit ohne Job und wird bereits als möglicher Nachfolger von Adi Hütter in Gladbach ins Spiel gebracht.

Gladbach in der Vollkrise. Die Elf vom Niederrhein taumelt weiter Richtung Tabellenkeller. Nur drei Punkte beträgt das Polster noch auf Platz 16. Borussia ist nach einer Horror-Woche mit drei Pleiten samt peinlichem Aus im DFB-Pokal-Achtelfinale endgültig im Bundesliga-Abstiegskampf angekommen.

Nach der 1:2-Heimpleite gegen Union Berlin (22. Januar 2022) keimt rund um Borussia Mönchengladbach immer mehr die Trainer-Diskussion auf. Adi Hütter (51) in der Schusslinie.

Gladbach: Lucien Favre bereits als Hütter-Nachfolger im Gespräch

Eine Trennung von dem Österreicher ist aktuell offenbar noch kein Thema bei den Entscheidern im Borussia-Park.

Hütter dürfte auch zum Existenzkampf-Gipfel bei Arminia Bielefeld (5. Februar) noch auf dem Trainerstuhl der Borussia sitzen. 

Stimmen Sie hier ab! Soll Borussia weiter auf Hütter setzen?

Ex-Gladbach-Kapitän Stefan Effenberg sagte zu der aktuellen Situation im Borussia-Park: „Ich bin der Meinung, dass Adi Hütter der richtige Trainer ist“, betonte der 53-Jährige am Sonntag (23. Januar) im „Doppelpass“ des TV-Senders „Sport1“.

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Effenberg sagte weiter: „Du hast viele Spieler, die mit dem Kopf und dem Herzen nicht mehr so einhundert Prozent dabei sind. Du hast ein Problem mit Ginter, mit Neuhaus, dann hast du Plea und Thuram, die Abwanderungsgedanken haben. Wenn du das nicht mehr einfangen kannst, dann musst du dich von solchen Spielern auch zum Sommer hin trennen, du musst appellieren an die Einstellung, auch an die Verantwortung, die die Spieler haben.“

Tiger Effenberg traut Hütter noch zu, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. „Sie haben gut gespielt gegen Union Berlin, was eigentlich ein Indiz dafür ist, dass in der Mannschaft noch nicht alles kaputt ist. Da ist noch Hoffnung. Du musst jetzt auf die richtigen Spieler setzen.“

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Und: Borussia muss vor allem jetzt Spiele gewinnen. Die nächsten Aufgaben heißen: Bielefeld (5. Februar), Heimspiel gegen den FC Augsburg (12. Februar). Zu Gast bei Borussia Dortmund (20. Februar), dann daheim gegen den VfL Wolfsburg (26. Februar).

Heißt: Im Februar wird sich definitiv entscheiden, ob Hütter, der für 7,5 Millionen Euro Ablöse aus Frankfurt geholt worden ist, noch eine Zukunft in Gladbach hat. 

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Der Name Lucien Favre (64) geistert bereits herum. Der Schweizer Fußballlehrer hat jüngst signalisiert, nach einer Auszeit wieder für ein Traineramt zur Verfügung zu stehen.

Stefan Effenberg spricht im „Doppelpass“ auf „Sport1“.

Stefan Effenberg hat im „Doppelpass“ beim TV-Sender „Sport1“ am Sonntag (23. Januar 2022) kritisch auf die aktuelle Situation bei Borussia Mönchengladbach geblickt.

Favre war bereits von 2011 bis 2015 Trainer bei Borussia Mönchengladbach und genießt als „Fohlen-Flüsterer“ bei zahlreichen VfL-Fans ein großes Ansehen.

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Favre wurde auch im „Doppelpass“ als möglicher Hütter-Nachfolger ins Spiel gebracht.

Zur aktuellen Situation in Gladbach hat sich bislang keiner der Entscheider öffentlich geäußert. Sportdirektor Max Eberl (48) ist nach Auskunft des Vereins erkrankt.