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Von Achim Müller

„Gegen bestes BVB-Team gewinnen“ Gladbach-Manager hat keine Angst vor schwarz-gelbem Schreckgespenst

Fußballer Marco Reus, Kapitän von Borussia Dortmund, zeigt an, wohin sein Mitspieler den Ball spielen soll.

In Gladbach ist die Karriere von Marco Reus ins Rollen gekommen, inzwischen ist der Nationalspieler eine der großen Stützen in Dortmund. 

Mönchengladbach - Wenn dieser Nationalspieler auf dem Platz steht, kann Gladbach nicht gegen Dortmund gewinnen. Gemeint ist Marco Reus. Nur einmal hat bislang in Liga eins dieser Satz nicht gestimmt. Die Fakten: Der 31-Jährige hat zwölf Bundesliga-Duelle bis dato in seiner Karriere gegen die Elf vom Niederrhein bestritten. Reus‘ persönliche Fohlen-Bilanz: Zehn Siege, ein Remis, eine Niederlage.

Reus dreht gegen Gladbach gerne auf

Und der Offensivspieler trifft auch besonders gerne gegen seine Ex-Borussia. Neun Tore und sechs Vorlagen stehen da auf dem Konto. Macht 15 Scorerpunkte. Fohlen-Schreckgespenst Reus. Einst war dieser ganz großer Publikumsliebling im Borussia-Park. Bis er 2012 von seinem Jugendklub BVB dank einer Ausstiegsklausel für 17,1 Millionen Euro Ablöse verpflichtet werden konnte.

Seither tut Reus den Fohlen in direkten Duellen immer wieder weh. Mit starken Leistungen und Toren. Am Samstag (18.30 Uhr) kommt es zum Bundesliga-Auftakt erneut zum Wiedersehen mit Gladbach. Reus ist nach einer Verletzung noch nicht bei voller Leistungsstärke. Möglich, dass der BVB auf seinen Gladbach-Schreck zunächst verzichten wird.

Coach Lucien Favre (62) sagt: „Wir sind sehr zufrieden, dass er wieder da ist. Er hat sehr hart gearbeitet. Aber wir müssen weiter vernünftig sein und noch ein paar Wochen aufpassen.“ Am Niederrhein, bei den VfL-Machern, bricht deshalb allerdings niemand bereits in Vorfreude aus. Ganz im Gegenteil. Bei aller sportlichen Brisanz.

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Gladbach-Manager Max Eberl (46) sagt auf GladbachLIVE-Nachfrage: „Ich bin zunächst einmal froh, dass Marco nach seiner Verletzung wieder gesund ist. Das ist ja schon eine Leidensgeschichte, die er da in Dortmund hinter sich hatte. Ich bin einfach froh, wenn alle gesund sind. Bei uns, genauso bei den Kontrahenten.“

Eberl ergänzt: „Ich habe noch Kontakt zu Marco, ich habe noch zu einigen Spielern aus der Vergangenheit, die wir hier in Gladbach als Spieler gesehen haben, Kontakt. Und Marco hat damals großartige Schritte bei uns gemacht, hat sich großartig entwickelt, nachdem er in Dortmund in der Jugend aussortiert worden war.“

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Über die Stationen Rot Weiss Ahlen, ab 2009 dann in Gladbach, ist Reus‘ Karriere jedoch ins Rollen gekommen. Eberl: „Marco ist ein top deutscher Spieler. Leider wurde er immer wieder von Verletzungen ausgebremst. Ich bin trotzdem froh, wenn er am Samstag auf dem Platz stehen sollte und gegen uns spielt. Weil wir gegen die beste Dortmunder Mannschaft gewinnen und erfolgreich sein wollen.“

Fairplay-Geste von Max Eberl

Zur Schreckgespenst-Nummer sagt Eberl: „Natürlich ist es in der Vergangenheit so gewesen, dass Marco gegen uns getroffen hat. Gut – dann müssen wir ein Auge darauf werfen und versuchen, das zu verhindern.“ Das darf dann wohl guten Gewissens als eine große Fair-Play-Geste aus dem Borussia-Park Richtung Dortmund gewertet werden.

Sehen Sie hier die komplette Pressekonferenz von Borussia Mönchengladbach vor dem Spiel in Dortmund: