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Von Achim Müller

Kein unmoralisches Angebot bislang Liverpool & Co. bleiben jedoch in Lauerstellung

Max Eberl geht im Oktober in sein zwölftes Dienstjahr als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach.

Max Eberl geht im Oktober in sein zwölftes Dienstjahr als Sportdirektor bei Borussia Mönchengladbach.

Mönchengladbach - In Gladbach ist in diesen Tagen der Fokus voll auf den Liga-Start am Samstag (18.30 Uhr) bei Vizemeister Dortmund gerichtet. Die Fohlen-Elf geht zwar mit einigen Verletzungs-Sorgen in den nahenden Borussen-Gipfel – allerdings dieses Mal ohne jeglichen Aderlass auf dem Transfermarkt.

Volle Konzentration auf den BVB

Manager Max Eberl (46), der im Oktober in sein zwölftes Dienstjahr beim VfL geht, hat seine Ankündigung, alle Leistungsträger halten zu wollen, bislang in die Tat umsetzen können.

Und das, obwohl die Coronakrise auch im Borussia-Park mit einem zweistelligen Millionen-Verlust bereits eingeschlagen hat. Noch nach dem jüngsten Pokal-Schützenfest (8:0) gegen Regionalligist Oberneuland (Bremen) ist Eberl vor laufenden Kameras gefragt worden, wie viele unmoralische Angebote er denn schon habe ausschlagen müssen für die Hochkaräter aus seinem Kader.

Eberl: „Scheinbar muss ich die Dinge von Anfang an relativ gut und klar kommuniziert haben. Es gab kein Angebot, das wir ausschlagen mussten.“

Demnach hat kein Klub für Top-Stars wie Matthias Ginter (26), Florian Neuhaus (23), Marcus Thuram (23), Denis Zakaria (23), Nico Elvedi (23) oder Alassane Plea (27) bei Eberl bislang mögliche Rahmenbedingungen für den Fall der Fälle abgeklopft. 

Was vielleicht auch daran liegen könnte, dass dieser medienwirksam in Sachen Kader-Tafelsilber lanciert hatte, ab welchen Summen Gladbach verhandlungsbereit sei: „Ich nenne bewusst die hohe Summe von 120 Millionen, die in Corona-Zeiten wohl auch kaum jemand bezahlen würde.“

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Eberl lässt die Muckis spielen, die Teilnahme an der Champions League trägt ihren Teil dazu bei. Dass Gladbach voraussichtlich über den 5. Oktober (Transferschluss) hinaus alle Stars wird halten können, ist bemerkenswert. Allerdings: Es dürfte zugleich auch schon die Ruhe vor dem darstellen, was sich da mit Blick in die Zukunft zusammenbraut. Denn die großen Klubs werden noch kommen.

So hat unsere Redaktion bereits mehrfach beispielsweise vom Interesse des englischen Meisters FC Liverpool um den deutschen Trainer Jürgen Klopp (53) an Gladbachs Zakaria berichtet. Der Mittelfeldspieler (Marktwert 40 Millionen Euro) ist bei Klopp weiter auf dem Radar.

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Die „Reds“ halten sich noch zurück, im Wissen um Zakarias Knie-Operation, im Wissen, dass dessen Vertrag 2022 ausläuft. Zudem: Sollte die Coronakrise den Profifußball in den kommenden Monaten nicht noch einmal komplett ausbremsen, sollte der Transfermarkt in den weiteren Perioden wieder anziehen.

Und dann dürfte es sie geben, die Angebote, für Zakaria, Ginter, Neuhaus, Elvedi, Thuram oder Plea, die Eberl womöglich ins Grübeln bringen könnten.