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Reitz-Zoff bei Gladbach Polanski mit Machtwort nach Ultra-Protest

Rocco Reitz geht im Gladbach-Trikot von der Kabine auf den Trainingsplatz.

Rocco Reitz spaltet die Fans. 

Die Atmosphäre bei Borussia Mönchengladbach ist zum Zerreißen gespannt! Während der 0:1-Niederlage in Leipzig am letzten Samstag zeigten die Ultras mit deutlichen Bannern, was sie denken.

Ihr Unmut richtet sich gegen den anstehenden Transfer von Rocco Reitz (23) zu RB im Sommer. Die Botschaften waren eindeutig: Ein Banner verkündete „Keine Akzeptanz für Reitz“, während ein weiteres unmissverständlich forderte: „Wer das hier will, darf niemals unser Kapitän sein!“

Polanski: „Es war eine freie Meinungsäußerung der Anhänger“

Coach Eugen Polanski (40) lässt sich vom Fan-Zorn jedoch nicht beeindrucken und fällt ein klares Urteil. Reitz wird die Elf auch in der wichtigen Begegnung mit dem FSV Mainz am Sonntag (19.30 Uhr) als Kapitän aufs Feld leiten. Er ersetzt damit weiterhin den verletzten Tim Kleindienst (30). Der Gedanke, die Binde stattdessen an Nico Elvedi (29) zu übergeben, wurde sofort ad acta gelegt. Das berichtet „bild.de“.

Zu der ganzen Angelegenheit bezog Polanski Stellung und signalisierte dabei durchaus Empathie für die Fans. „Es war eine freie Meinungsäußerung der Anhänger, das habe ich bereits nach dem Spiel gesagt“, so die Worte des Gladbach-Trainers. Er habe Verständnis dafür, dass die Anhänger so ein Banner gestalten, falls sie Reitz nicht mehr als ihren Spielführer akzeptieren.

Gleichzeitig machte Polanski aber auch deutlich, dass er bei seiner Entscheidung bleibt. „Sie müssen dann auch verstehen, dass wir das nicht abhängig machen von solchen Plakaten“, hob er hervor. Ausschlaggebend sei für ihn das Votum des Teams vor Saisonbeginn. „Rocco ist ein guter Kapitän, er geht vorneweg, nicht nur auf dem Rasen. Und das wird Rocco auch jetzt in den letzten fünf Spielen machen!“

Die Performance von Reitz auf dem Spielfeld untermauert die Haltung des Coaches. Gegen Leipzig gehörte er zu den besten Spielern im Team und bekam von der BILD die Note 2. Das Fohlen-Eigengewächs war in der aktuellen Bundesliga-Spielzeit bei 29 möglichen Einsätzen 27 Mal von Beginn an dabei und musste nur zwei Partien wegen Sperren aussetzen.

Einzig ein eigenes Tor ist ihm in dieser Saison bisher verwehrt geblieben. Sollte er gegen Mainz treffen, könnte das womöglich auch die erhitzten Gemüter der Ultras etwas abkühlen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.